
Behandlungsbeispiele: Hüfte, Knie, Vorfuss
- Hüftendoprothese minimal-invasiv. Bei hierfür geeigneten Patienten werden Hüftendoprothesen über einen kleinen Hautschnitt von 9-10 cm ohne Ablösung von Sehnen eingebaut. Wenn ein herkömmliches Verfahren die bessere Alternative für den Patienten ist, wird diese Operation auch über einen möglichst kleinen Hautschnitt durchgeführt. In der Regel werden bei beiden Verfahren zementfreie Titanimplantate eingesetzt (Abbildung 1).
- Enge-Syndrom der Hüfte, auch femoro-acetabuläres Impingement, kurz: FAI genannt. Über einen minimalinvasiven Zugang von 6 bis 8 cm werden knöcherne Überstände schonend abgetragen, um den Hüftgelenksverschleiß aufzuhalten.
- Knieendoprothese. Wir verwenden bewährte Knieendoprothesen. In schwierigen Fällen können wir auf ein computergestütztes Navigationssystem zurückgreifen, um die Operation zu vereinfachen.
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Abb. 1: Minimalinvasiv eingebaute Hüftendoprothese mit einem Hautschnitt von weniger als 10 cm.
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- Schlittenendoprothese. Wenn nur der Innenteil des Kniegelenkes vom Verschleiß betroffen ist, kann über einen kleinen Hautschnitt von 9-10 cm eine Schlittenprothese in minimal-invasiver Technik eingesetzt werden (Abbildung 2).
- Hallux valgus, Chevron-Operation. Beim geringer ausgeprägten Hallux valgus wird durch eine kurzstreckige Umstellung des Mittelfußknochens die Großzehe begradigt. Nach 6 Wochen im Vorfußentlastungsschuh kann wieder auf normales Schuhwerk zurückgegriffen werden. Eine zweite Operation zur Schraubenentfernung ist in der Regel nicht notwendig.
- Hallux valgus, Scarf-Operation. Beim stärker ausgeprägten Hallux valgus wird durch eine längerstreckige Umstellung des Mittelfußknochens die Großzehe begradigt. Nach 6 Wochen im Vorfußentlastungsschuh kann wieder auf normales Schuhwerk zurückgegriffen werden. Eine zweite Operation zur Schraubenentfernung ist in der Regel nicht notwendig.
- Hallux rigidus. Bei eingesteiftem oder stark verschlissenem Großzehengrundgelenk wird eine Stabilisierungsoperation durchgeführt. Nach 6 Wochen im Vorfußentlastungsschuh kann wieder auf normales Schuhwerk zurückgegriffen werden. Eine zweite Operation zur Schraubenentfernung ist nur selten notwendig.
- Krallenzehe. Bei leichten Krallenzehen wird eine kurzstreckige Umstellung des Mittelfußknochens vorgenommen, die mit einer mini Titanschraube stabilisiert wird. Nach 6 Wochen im Vorfußentlastungsschuh kann wieder auf normales Schuhwerk zurückgegriffen werden. Eine zweite Operation zur Schraubenentfernung ist in der Regel nicht notwendig.
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Abb. 2: Minimalinvasiv eingebaute Schlittenendoprothese mit einem Hautschnitt von weniger als 10 cm
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Letzte Aktualisierung: 16.07.2010 Ansprechpartner für diese Seite: birgrid.baum(at)klinikum-bremerhaven.de Copyright Header-Bild: © Juice Images - Fotolia.com
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