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Nachrichten
 

03.03.2010 | Notfall- und OP-Zentrum in Reinkenheide

Neubau wird Mitte 2010 in Betrieb genommen

Die Notfallaufnahme des Klinikums Bremerhaven Reinkenheide erhält ein neues „Zuhause". In den Anbau des Klinikums wird ab Mai auch der Zentral-OP einziehen. Die Bauarbeiten im Innen- und Außenbereich sind so gut wie abgeschlossen, so dass das Gebäude nach den notwendigen Funktionsprüfungen in Betrieb genommen werden kann.

Charakteristika des Neubaus
Wesentliches Kennzeichen des neuen Notfall- und OP-Zentrums sind straffere und bessere Arbeitsabläufe, die sowohl den Patienten als auch den Beschäftigten zugute kommen werden. So werden die acht OP-Säle so angeordnet, dass zwischen jeweils zwei Sälen ein Vorbereitungsraum liegt, um die Wechselzeiten zwischen zwei Eingriffen kurz halten zu können. Als Besonderheit haben die OP-Säle diffusen Tageslichteinfall, so dass Chirurg und OP-Personal nicht ohne Bezug zum Tageslicht arbeiten müssen.

Besetzung rund um die Uhr
Das Notfallzentrum wird 7 Tage die Woche rund um die Uhr besetzt sein. Bis zum Abschluss der Diagnostik - für die 9 Untersuchungsräume verschiedener Fachrichtungen eingerichtet werden - sind für die Notfallpatienten 14 Betten zur intensiven Pflege vorgesehen. Außerdem wird in den Neubau ein Zentrum mit 22 Dialyseplätzen einziehen.

Als nächstes großes Bauprojekt wird das Ärztehaus am Klinikum in Angriff genommen. Der Baubeginn ist für den Mai 2010 vorgesehen.


Im Vordergrund sieht man in der Computeranimation das neue Notfall- und OP-Zentrum sowie die neue Glasfassade der Bettentürme des Klinikums (Fertigstellung der Glasfassade Mitte 2011)

 

02.03.2010 | `preis umwelt unternehmen´

`preis umwelt unternehmen´

Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide gehörte zu Finalisten

Das Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide war gemeinsam mit der Firma Siemens für die Auszeichnung `preis umwelt unternehmen: Nordwest 2009´ nominiert. Gewonnen hat die Firma Rotek aus Bremerhaven für die Entwicklung von klimaschonenden Motoren.

Auszeichnung für umweltbewusste Unternehmen

Aus der Metropolregion Bremen-Oldenburg haben sich über 90 Unternehmen für diesen Umweltpreis beworben. Zur Preisverleihung durch den Bremer Umweltsenator am 16.02.2010 waren neben der Firma Rotek und dem Klinikum 5 weitere Finalisten eingeladen, „die in vorbildlicher Weise nachhaltig umweltbewusst, ressourcenschonend und energieeffizient sind" (Auszug aus dem Einladungstext).

Projekt „Energiespar-Contracting"

Die Nominierung für die Auszeichnung verdankt das Klinikum Bremerhaven einem gemeinsam mit Siemens realisierten Projekt im Bereich des Energiespar-Contractings. Das Energieeinspar-Contracting beschreibt eine Vertragbeziehung, bei sich der ein Spezialist für effiziente Anlagentechnik (Siemens) detailliert Energieeinsparpotentiale für einen Auftraggeber (Klinikum Bremerhaven) ermittelt und diese durch eigenfinanzierte Investitionen realisiert. Der sogenannte Contractor refinanziert seine Investitionen durch die gesteigerte Anlageneffizienz und die damit verbundenen Energieeinsparungen. Nach Beendigung der Contracting-Laufzeit (in der Regel nach 5 bis 12 Jahren) profitiert der Contracting-Nehmer, in dem vorliegenden Fall das Klinikum Reinkenheide, direkt von der gesteigerten Energieeffizienz.

Ressourcenschonung

Durch die Anlagenmodernisierung im Rahmen des Energiespar-Contracting konnte das Klinikum seinen Jahresenergieverbrauch um 25 Prozent senken und seine Schadstoffemissionen um circa 3.140 Tonnen CO2 reduzieren.

Kontakt:

Klinikum Bremerhaven Reinkenheide

gemeinnützige GmbH

Postbrookstraße 103

27574 Bremerhaven

Tel.:            0471/299-2121

E-Mail:      info@klinikum-bremerhaven.de

24.02.2010 | Zertifizierung der Schlaganfallstation

Schlaganfallgesellschaft zeichnet Klinikum Bremerhaven Reinkenheide aus

Die Schlaganfallstation (Stroke Unit) des Klinikums Bremerhaven Reinkenheide unter Leitung von Prof. Dr. med. Odin wurde durch die Deutsche Schlaganfallgesellschaft zertifiziert.

Externe Qualitätsprüfung
Zwei externe Qualitätsprüfer (sogenannte Auditoren) haben im November vergangen Jahres eingehend die Gegebenheiten vor Ort in der Schlaganfallstation am Klinikum Bremerhaven geprüft. Nach einem ausführlichen Eingangsvortrag ließen sich die Qualitätsprüfer den Weg eines Schlaganfallpatienten von der Aufnahme bis zur Entlassung im Klinikum Bremerhaven zeigen. Hierbei wurde insbesondere auch die Zentrale Medizinische Aufnahme und das Institut für Röntgendiagnostik (Leitung: Privatdozent Dr. med. habil. Pfleiderer) unter die Lupe genommen.

Prozessanalysen
Das Ziel der Qualitätsprüfung bestand darin die Abläufe von der Aufnahme bis zur möglichen Lysebehandlung des Patienten zu optimieren. Darüber hinaus haben die Auditoren exemplarisch Dr. med. von Mering (Oberarzt in der Neurologie) bei der Visite in der Stroke Unit begleitet. Hierbei wurde insbesondere die Behandlung des Schlaganfalls nach festgelegten Leitlinien begutachtet.
Das behandelnde Team aus Krankenpflegerinnen und -pflegern, Physiotherapeutinnen und -therapeuten, Logopädinnen und Ergotherapeutinnen wurde im Hinblick die reibungslose Zusammenarbeit im Bereich von berufsbezogenen Schnittstellen bewertet. Als weitere Schnittstellen wurde die Zusammenarbeit mit der Allgemeinchirurgie (Chefarzt Privatdozent Dr. med. Junghans) und der Kardiologischen Klinik (Chefarzt Privatdozent Dr. med. Dißmann) abgeprüft und für gut befunden.

Erteilung des Zertifikates
Im abschließenden Gespräch waren die Auditoren voll des Lobes über das hohe Maß an prozessorientiertem Vorgehen und dem hohen Standard der Versorgung von Schlaganfallpatientinnen und -patienten in der neurologischen Stroke Unit. Als Ergebnis wurde die Zertifizierung für eine regionale Stroke Unit erteilt.


So sieht das Zertifikat aus

28.01.2010 | Medizinisches Zentrum der Maximalversorgung

Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide stellt sich in einer neuen Broschüre vor

Das Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide möchte sich Ihnen mit einer neuen Imagebroschüre vorstellen, die Sie unter folgendem Link als pdf-Datei herunterladen können:

Imagebroschüre des Klinikums Bremerhaven-Reinkenheide

Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter den unten angegebenen Kontaktdaten gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Klinikum Bremerhaven Reinkenheide
gemeinnützige GmbH
Postbrookstraße 103
27574 Bremerhaven

Tel.:          0471/299-2121
E-Mail:       info@klinikum-bremerhaven.de

 

06.01.2010 | Psychiatrie: Neuer Chefarzt neben Dr. Eikmeier

Dr. med. Uwe Gonther ergänzt seit dem 4. Januar 2010 als 2. Chefarzt das Leitungsteam des Behandlungszentrums für Psychiatrie und Psychotherapie bestehend aus Chefarzt Dr. Gisbert Eikmeier und Pflegedienstleiterin Angelika Lacroix. Die medizinische Leitung des Behandlungszentrums teilen sich beide Chefärzte.

Zur Person
Der neue Chefarzt ist vor allem für Allgemeinpsychiatrie, Gerontopsychiatrie und Psychotherapie zuständig. Uwe Gonther (Jahrgang 1965) ist gebürtiger Bremerhavener und hat in Bremerhaven sein Abitur abgelegt. Nach dem Zivildienst studierte er an der Philipps-Universität-Marburg Medizin. Seine ärztliche Fortbildung begann er bei Prof. W. Blankenburg, einem Spezialisten für Psychotherapie in der Psychiatrie und auch für Philosophie. Zum Erlernen einer konsequent sozial ausgerichteten Psychiatrie ging Uwe Gonther nach Gütersloh in die von Prof. K. Dörner geleitete Klinik. Die Neurologie-Zeit absolvierte er dann in einer großen Nervenarztpraxis in Bielefeld.
Die Familie Gonther zog es anschließend wieder in den Norden. Hier fungierte Dr. Gonther zunächst als Stellvertreter des ärztlichen Leiters der Bremer Klinik Dr. Heines und wechselte dann an das Klinikum Bremen-Ost. Hier übernahm er neben der oberärztlichen Zuständigkeit für die Akutstation die Leitung des sozialpsychiatrischen Dienstes für den Bremer Osten und die Stellvertretung des dortigen Chefarztes.

Aufgaben in Bremerhaven
Dr. Gonther sieht in der neuen Ausrichtung der Psychiatrie in Bremerhaven die Chance, seine Schwerpunkte und Interessen, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie auf dem Boden einer soliden Medizin, zu verbinden. Es geht ihm darum, qualifizierte psychiatrische Angebote für Menschen mit unterschiedlichen seelischen Störungen und Krisen wohnortnah, wenn möglich vorrangig tagesklinisch oder ambulant, anzubieten.

Die Familie betreffend
Uwe Gonther hat mit seiner Frau, die Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie ist, zwei Kinder.


Dr. med. Uwe Gonther
2. Chefarzt des Behandlungszentrums für Psychiatrie und Psychotherapie

23.12.2009 | Weihnachtsgrüße

Allen Patientinnen und Patienten, ihren Angehörigen, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ihren Familien möchten wir ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr wünschen.


Weihnachtsbaum in der Eingangshalle des Klinikums

17.12.2009 | Neue medizinische Geschäftsführerin

Leitungswechsel am Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide

Dr. med. Ernst-G. Mahlmann hat entschieden, sich in Zukunft wieder vollständig auf seine Tätigkeit als Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie am Klinikum zu konzentrieren. Er wird aus seiner Position als ärztlicher Geschäftsführer des Klinikums zum 31.12.2009 ausscheiden. Ab 1. Januar 2010 tritt Dr. med. Edith Kramer die Nachfolge von Dr. Mahlmann als neue medizinische Geschäftsführerin des Klinikums an.

Erster Medizinischer Geschäftsführer
Stadtrat Melf Grantz als Aufsichtsratsvorsitzender der Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide gGmbH unterstreicht, dass Dr. Mahlmann neben seiner Arbeit als Chefarzt als erster medizinischer Geschäftsführer der noch jungen gemeinnützigen GmbH für wichtige Impulse gesorgt habe. Grantz: „Ich danke Dr. Mahlmann ausdrücklich für seinen Beitrag zur Modernisierung des Klinikums Bremerhaven-Reinkenheide und zum Ausbau des Gesundheitsparks Reinkenheide." Die Funktion als Ärztlicher Geschäftsführer hat Dr. Mahlmann 9 Jahre lang in einem schwierigen Umfeld hervorragend gemeistert.

Dr. med. Edith Kramer
Die künftige Geschäftsführerin, die zunächst Jura mit dem Abschluss des 1. Staatsexamens und dann Medizin studierte, ist Fachärztin für Anästhesiologie und Schmerztherapie. Neben ihrer Praxistätigkeit war sie bislang im Bereich Qualitätsmanagement und Managementberatung im Gesundheitswesen tätig, so als Referentin an der Universität Göttingen sowie als Managerin und Beraterin von Pharmaunternehmen und Krankenkassen.

Expertin für Qualitätsmanagement
Wie Aufsichtsratsvorsitzender Melf Grantz betont, ist Edith Kramer eine ausgewiesene Expertin im Ärztlichen Qualitätsmanagement. Stadtrat Melf Grantz: „Wir haben mit Frau Dr. Kramer eine neue medizinische Geschäftsführerin für unser Klinikum gefunden, die über umfangreiche Erfahrungen mit Prozessanalysen und Bewertungen sowohl im medizinischen als auch im pflegerischen Bereich gesammelt hat."

Einführung klinischer Behandlungspfade
Darüber hinaus sei sie mit der Einführung klinischer Behandlungspfade in unterschiedlichen Abteilungen und Fachrichtungen vertraut. Melf Grantz ist davon überzeugt, dass mit der Verpflichtung Edith Kramers für die Geschäftsführung des Klinikums eine kompetente Führungskraft gewonnen werden konnte. Die neue Geschäftsführerin, die einen 19-jährigen Sohn hat und bisher in Hannover wohnte, wird nach Bremerhaven umziehen.


Dr. med. Edith Kramer (r.) gemeinsam mit Stadtrat Melf Grantz

 

17.12.2009 | Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Senator Nagel zeichnet das Klinikum Reinkenheide-Bremerhaven aus

In Bremen und Bremerhaven hat der Senator für Wirtschaft und Häfen, Ralf Nagel, insgesamt 23 Unternehmen und Institutionen für ihr Engagement zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde in einer feierlichen Zeremonie in der Oberen Rathaushalle in Bremen gemeinsam von Senator Nagel und dem Verbundprojekt Beruf und Familie verliehen.

Zielsetzungen
Von Seiten des Klinikums haben Dr. med. Ernst-G. Mahlmann (Medizinischer Geschäftsführer), Udo Drescher (Leiter GB Personal), Insa Wilms (Stellvertretende Personalleiterin, Projektleiterin Audit berufundfamilie) und Renate Sindt (Vorsitzende des Betriebsrats) die Auszeichnung entgegengenommen. „Ein mit Nachdruck verfolgtes Ziel des Klinikums ist es, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erreichen, um die Attraktivität des Klinikums als Arbeitgeber zu erhalten und zu steigern", betont Insa Wilms. Die Förderung der Familienfreundlichkeit des Klinikums soll sich positiv auf die Anwerbung neuer qualifizierter Mitarbeiter auswirken und die Zufriedenheit der bereits vorhandenen Mitarbeiter steigern. Zur Verwirklichung dieser Ziele arbeiten die Geschäftsführung, der Geschäftsbereich Personal, der Betriebsrat und die Frauenbeauftragte des Klinikums eng zusammen.

Zertifikat „audit berufundfamilie"
Bereits am 24. Juli 2009 wurden die Initiativen des Klinikums zur Schaffung einer familienbewussteren Arbeitsgestaltung mit Erteilung des Zertifikates „audit berufundfamilie" belohnt. Dieses Zertifikat wird von einer gleichnamigen gemeinnützigen GmbH verliehen. Die berufundfamilie gemeinnützige GmbH unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung einer nachhaltig familienbewussten Personalpolitik. Seit der Gründung 1998 hat sich die Gesellschaft bundesweit zum Kompetenzträger zu allen Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie entwickelt. Die Prüfung selber wird von zahlreichen Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft empfohlen und steht zudem unter der Schirmherrschaft der Bundesfamilienministerin und des Bundeswirtschaftsministers.

Umgesetzte Maßnahmen
Im Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide sind eine ganze Reihe von Maßnahmen verwirklicht worden, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern:

  • Ferienbetreuungsprogramm für Kinder
  • Freistellung in familiären Notsituationen
  • Gleitzeit in den Verwaltungs- und Funktionsbereichen
  • Arbeitszeitenkonten in allen Bereichen des Klinikums (Arbeitszeitflexibilität)
  • Umfangreiche Teilzeitmöglichkeiten mit zahlreichen Zeitmodellen
  • Teamarbeit mit Maßnahmen zur Teambildung
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Mitarbeiterbefragungen
  • Planung und Durchführung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen unter Berücksichtigung familiärer Belange
  • Elternzeitbegleitung mit Ausstiegs-, Kontakthalte- und Wiedereinstiegsgesprächen
  • Soziale und familienunterstützende Vergütungsbestandteile
  • Sozialberatung

Weitergehende Schritte
Darüber hinaus sind weitergehende Ziele definiert worden, die basierend auf zwei Mitarbeiterbefragungen entwickelt worden und innerhalb der nächsten drei Jahre umgesetzt werden sollen. Die Befragungen haben ergeben, dass die Einrichtung einer Kinderkrippe am Standort des Klinikums an erster Stelle der Wünsche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht. Gegenwärtig wird ein Informationsblatt bezüglich pflegebedürftiger Angehöriger entwickelt und es werden zukünftig im Klinikum Seminare zum Thema „Umgang mit pflegebedürftigen Angehörigen" angeboten. In der Projektgruppe Gesundheitsförderung werden Programme erarbeitet, die der Gesundheitsförderung der Beschäftigten dienen sollen. Diese Projektgruppe berücksichtigt hierbei selbstverständlich auch Aspekte der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ferner sollen zukünftig in allen Klinikbereichen verbindliche Mitarbeitergespräche durchgeführt werden. Ein entsprechender Gesprächsleitfaden, der auch das Thema „Beruf und Familie" berücksichtigt, ist in Bearbeitung.


Auszeichnungsveranstaltung 2009 des Bremer Verbundprojektes Beruf und Familie. Fotograf: Michael Bahlo.
Von links nach rechts: Renate Sindt (Betriebsratsvorsitzende), Udo Drescher (Leiter Geschäftsbereich Personal), Dr. med. Ernst-G. Mahlmann (Medizinischer Geschäftsführer), Insa Wilms (Stellv. Leiterin Geschäftsbereich Personal), Senator Nagel

 

09.12.2009 | Funktionen des Körpers werden sichtbar

Dr. med. Yousef leitet Bereich für Nuklearmedizin am Klinikum Bremerhaven

Seit Mitte des Jahres 2009 wird das Team des Zentralinstitutes für Röntgendiagnostik am Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide Dr. med. Radwan Yousef als Leiter des Bereiches für Nuklearmedizin, unterstützt. Diagnostische Verfahren können oftmals „nur" die Anatomie des Körpers darstellen und nicht seine Funktionsweise. Hierzu sind zusätzliche Verfahren notwendig, wie sie die Nuklearmedizin bietet.

Nuklearmedizin
In der Nuklearmedizin werden mit Hilfe von radioaktiven Signalelementen Stoffwechselwege und -funktionen im Körper verfolgt und bildlich dargestellt. Die für einen Mediziner aussagekräftigsten Aufnahmen von den Funktionen - z. B. eines bestimmten Organs - liefert hierbei der SPECT-Computertomograph. Eines dieser Geräte ist gerade am Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide durch Dr. med. Radwan Yousef und sein Team in Betrieb genommen worden.

SPECT-Computertomograph
Der SPECT-Computertomograph liefert durch den Einsatz von hochempfindlichen Detektoren, den Gamma Kameras, Schnittbilder des menschlichen Körpers über die Verteilung und Anreicherung der radioaktiven Signalelemente in einzelnen Organen oder im ganzen menschlichen Körper. Durch den kombinierten Einsatz von Signalelementen und den Schnittbildern eines Computertomographen erhält man in einer einzigen Untersuchung Aussagen über Funktionsstörungen des menschlichen Organismus, wie z. B. über Tumore oder Alzheimer, sowie über deren Lokalisation. Der SPECT-Computertomograph liefert also zwei Aufnahmen: SPECT-Bilder, die die Funktionalität eines bestimmten Bereichs des menschlichen Körpers zeigen, und anatomische Computertomograph-Bilder. Über Monitore können diese Bilder dann getrennt oder überlagert dargestellt werden.

Exaktere Befundungsmöglichkeiten
„Durch das zeitgleiche Erfassen umschriebener Veränderungen funktioneller als auch morphologischer Art bietet sich ein deutlich gesteigertes Maß an Sicherheit und Genauigkeit in der Erstellung des Befundergebnisses. Zeitersparnis für den Patienten und deutlich umfassendere und exaktere Befundungsmöglichkeiten für den Arzt sind erfreulicherweise das Ergebnis", vermerkt Dr. med. Radwan Yousef über den diagnostischen Nutzen des SPECT-CTs.


Dr. med. Radwan Yousef, Leiter des Bereichs für Nuklearmedizin

01.12.2009 | Großgeräte der neuesten Generation in Betrieb genommen

Insgesamt knapp 6 Millionen Euro wird das Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide in die Modernisierung des eigenen Zentralinstitutes für Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin investieren. Seit kurzem sind verschiedene neue Großgeräte, wie ein 3-Tesla-Kernspintomograph (MRT), ein Computertomograph (CT) und ein SPECT-CT im Einsatz. Mit Hilfe dieser Geräte sind diagnostische und auch interventionelle Maßnahmen nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen möglich.

Erweiterung der diagnostischen Möglichkeiten
Bereits im Mai 2008 begannen die Vorgespräche und Detailplanungen zur Beschaffung neuer Großgeräte für das Zentralinstitut für Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin im Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide. Die insgesamt sehr aufwändigen Verhandlungen mit verschiedenen Anbietern von Medizintechnik fanden ihren Abschluss nach einem zehnstündigen Verhandlungstag. Die Geschäftsführung, die Ärzte des Institutes und der Leiter der Medizin- und Informationstechnik sind sehr zufrieden mit dem Resultat: „Mit den neuen Großgeräten erweitern wir erheblich unsere diagnostischen Möglichkeiten", so Dr. med. Ernst-G. Mahlmann (Medizinischer Geschäftsführer des Klinikums). „Die Verträge sichern uns eine stabile Kalkulationsgrundlage für einen Zeitraum von 10 Jahren", stellt Herr Richter (Kaufmännischer Geschäftsführer) fest. Insgesamt werden in den kommenden drei Jahren 11 neue radiologische Geräte der Firma Siemens beschafft.

Neu installierte Großgeräte
Installiert sind bereits ein MRT mit einer Feldstärke von 3 Tesla, ein Mehrzeilen-CT (64 Zeilen), ein SPECT-CT und ein digitaler Röntgenarbeitsplatz. Insgesamt befinden sich damit 5 CTs im Einsatz des Klinikums. Ein weiterer digitaler Röntgenarbeitsplatz, eine 2-Ebenen-Angiographieanlage und ein zweiter Mehrzeilen-CT werden in den nächsten zwei Jahren aufgestellt. „Mit diesen Geräten sind dank der besseren Auflösung genauere Untersuchungen möglich. Selbst kleinste Störungen im Gewebe sind nun sichtbar. Außerdem werden im Vergleich zu den alten Geräten sehr viel weniger Röntgenstrahlen benötigt, um ein aussagekräftiges Bild zu erhalten.", stellt Privatdozent Dr. med. habil. Stefan Pfleiderer, Chefarzt des Zentralinstitutes, heraus. Insgesamt erweitere sich das diagnostische Leistungsspektrum.

Was können diese Geräte?
Während ältere CTs pro Schnittbild einige Sekunden benötigen, macht der neue CT 64 Schnittaufnahmen in weniger als einer Sekunde. Untersuchungen können somit schneller und zielgerichteter vorgenommen werden. Der generierte Zeitgewinn kann in erster Linie Schwerstverletzten zu gute kommen. Zukünftig kann die Bildgebung - z. B. des Gehirns - durch den Einsatz des Hochfeld-Kernspintomographen und damit die Diagnostik von Schlaganfällen verbessert werden. Die 2-Ebenen-Angiographieanlage kann zur Durchführung von Interventionen im Gehirn, wie z.B. der Behandlung von Hirnblutungen durch Aneurysmen (Aussackungen von Hirnarterien) benutzt werden.

Vernetzung im Klinikum
Alle Bilder der Radiologie sind über das vorhandene PACS System an jedem Arztarbeitsplatz im Klinikum und im OP abrufbar. Die Navigationssysteme für Gehirn- und Wirbelsäulen - Eingriffe im OP greifen unmittelbar auf die Radiologie-Daten zurück. Beides erhöht die Sicherheit und die Prozessqualität für den Patienten. Selbstverständlich können die Patienten bei Bedarf ihre Bilddaten auch auf CD für nachfolgende Behandlungen mitbekommen.


3-Tesla-Kernspintomograph (MRT) von Siemens

04.11.2009 | Herzinfarkt in der Antarktis

Direkte Leitung zur Kardiologie im Klinikum Bremerhaven

Für einen allein verantwortlichen Arzt in der Antarktis, 5.000 Kilometer entfernt vom nächsten Krankenhaus und moderner medizinischer Apparate, ist die Arbeit überaus verantwortungsvoll und schwer zu bewältigen. Dieser Herausforderung muss man sich als Arzt der Neumayer-Forschungsstation stellen. Ganz alleine muss man diese Aufgabe allerdings nicht bewältigen: per Telefon, Fax und E-Mail kann man Rat und Unterstützung bei den ärztlichen Kollegen am Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide suchen.

Im Februar diesen Jahres wurde in der Antarktis die deutsche Polarforschungsstation Neumayer III, benannt nach dem Geophysiker Georg von Neumayer, des Alfred-Wegener-Instituts in Betrieb genommen. Dem mehreren Millionen Euro teuren Projekt ist eine langjährige Konzeptions- und Planungsphase vorangegangen. Insgesamt ist die Station auf eine Betriebsdauer von mehreren Jahrzehnten ausgerichtet.

Der Aufbau der Neumayerstation III war für die Arbeitskräfte bei einer Außentemperatur von -20°C körperlich sehr belastend. Vor der Abreise sind alle Mitarbeiter der Station intensiv untersucht worden. Bei einem Vorarbeiter mit bekanntem Bluthochdruck war der Einsatz in der Antarktis trotz unauffälligen Belastungs-EKG mit einem gewissen Restrisiko verbunden. Bei über 5.000 Kilometer Entfernung zum nächsten Krankenhaus müssen natürlich besonders hohe Sicherheitsstandards beachtet werden. Auf den eigenen Wunsch des erfahrenen Vorarbeiters wurde dennoch grünes Licht für die Reise in den äußersten Süden gegeben.

Vorort bei der Arbeit klagte der Vorarbeiter dann aber über auftretende Brustschmerzen verbunden mit Luftnot und Schweißausbrüchen. Der Arzt der Neumeyerstation kontrollierte daraufhin den Blutdruck, Laborwerte und nahm ein EKG vor. Der Bluttest gab Hinweise auf einen möglichen Herzinfarkt.

Der direkte Kontakt per Satellitentelefon mit den Kardiologen im Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide klappte - wie auch bei einem ähnlichen Fall - problemlos. Gleiches galt für die Übermittlung der EKGs per Fax. Bei dem Patienten wurde ein akutes Koronarsyndrom mit ablaufendem Hinterwandinfarkt diagnostiziert. In Absprache mit Dr. med. Udo Wolthoff, Oberarzt der Medizinischen Klinik II, und Privatdozent Dr. Rüdiger Dißmann, Chefarzt der Medizinischen Klinik II am Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide, erfolgte die übliche monitorüberwachte Behandlung mit Aspirin- und Heparinbolusgaben sowie Betablockern, Diazepam.

Im weiteren Behandlungsverlauf fanden regelmäßige telefonische Absprachen zwischen der Neumayerstation und dem Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide statt. Obwohl der Patient im Laufe der folgenden Tagen wieder weitgehend beschwerdefrei wurde und sich die per EKG gemessenen Auffälligkeiten zurückbilden, wurde gemeinsam entschieden, den Patienten in das nächstgelegene Krankenhaus in Johannisburg in Südafrika zu verlegen.

Die dortige Herzkatheteruntersuchung bestätigt die Diagnose der Bremerhavener Ärzte am Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide: schwere koronare Herzkrankheit. Eine Bypaßoperation musste schnellstmöglich durchgeführt werden. Dank modernster Kommunikationsmittel funktionierte die Kommunikation zu den Kardiologen zum anderen Ende der Welt in Bremerhaven zum Wohle des Patienten reibungslos.

Von Privatdozent Dr. Rüdiger Dißmann, Chefarzt der Medizinischen Klinik II am Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide und Dr. Eberhard Kohlberg, Leiter der Abteilung für medizinische Logistik des Alfred-Wegener Instituts

 

 

Patiententransport mit russischem Transportflugzeug von der Antarktis nach Kapstadt

29.10.2009 | Klinikum Reinkenheide investiert in Strahlentherapie

Fachsymposium anlässlich der Einweihung zweier Linearbeschleuniger

Jährlich erkranken in Deutschland circa 400.000 Menschen an Krebs. Eine Behandlungsmethode gegen Krebs stellt die Strahlentherapie dar. Im Verlauf ihrer Erkrankung benötigen rund 60 Prozent der Krebspatienten eine Strahlentherapie. Diese Zahlen unterstreichen die Bedeutung der Strahlentherapie. Am Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide wurden jüngst zwei hochmoderne Linearbeschleuniger in Betrieb genommen. 

Anlässlich der Inbetriebnahme fand am 28. Oktober 2009 eine Einweihungsfeier samt Fachsymposium in der Klinik statt. Der Chefarzt, Assoc. Prof. Dr. med. Aydin, verwies in seiner Ansprache auf die zunehmende Bedeutung der Strahlentherapie. Am Klinikum Bremerhaven Reinkenheide würden bei einem Einzugsgebiet von circa 300.000 Menschen im Elbe-Weser-Dreieck pro Tag alleine 100 Patienten behandelt. Im Jahr kämen 1.000 neue Patienten in die Klinik für Radio-Onkologie.

Einen Gastvortrag hielt Prof. Dr. med. Dunst, Direktor der Klinik für Radio-Onkologie und Strahlentherapie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Lübeck. Im Mittelpunkt seines Vortrages stand die technische Weiterentwicklung der Strahlentherapie. Die langfristigen Heilungschancen seien heute viel besser als noch vor 10 Jahren - mit geringeren Nebenwirkungen. Außerdem stellte er die gemeinsamen Pläne für ein Norddeutsches Netzwerk der Strahlentherapie vor. 

Anschließend wurde die frisch renovierte Klinik besichtigt. Im Mittelpunkt des Interesses standen natürlich die beiden neuen Linearbeschleuniger, die zu den fortschrittlichsten ihrer Art gehören. Diese ermöglichen zur Schonung des gesunden Gewebes eine millimetergenaue Bestrahlung. Vor der Strahlenbehandlung werden mit dem abteilungseigenen Computertomographen Schichtbilder zur Bestimmung der Bestrahlungspunkte aufgenommen. Während der Behandlung können ebenfalls Schichtbilder erstellt werden, um gegebenenfalls Lagerungskorrekturen des Patienten vornehmen zu können. Die bildgeführte Bestrahlung ermöglicht es sogar, Tumorgewebe in der Bewegung, z. B. bei einem Lungenkrebs, millimetergenau zu bestrahlen.

Zusätzliche Informationen: Strahlentherapie
Bei der Strahlentherapie handelt es sich um ein medizinisches Fachgebiet, in dem unter Nutzung der Wirkung von ionisierenden Strahlen Erkrankungen behandelt werden. Die Strahlentherapie wird häufig in Kombination mit einer Chemotherapie und/oder einer Operation (eventuell auch in Begleitung einer medikamentösen Behandlung) mit dem Ziel durchgeführt, Tumorzellen zu „zerstören". Gesundes Gewebe soll hierbei nach Möglichkeit nicht geschädigt werden. Auch bei gutartigen Erkrankungen kommt die Strahlentherapie zum Einsatz - allerdings sehr viel seltener.

21.10.2009 | Qualitätsmanagement

Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide schult 66 Qualitätsmanagement-Beauftragte

Zur Verbesserung und Optimierung der Patientenbehandlung und Dienstleistungsqualität im Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide soll das Klinikum nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert werden. Eine wichtige Basis hierzu stellt ein Netzwerk von geschulten Beauftragten für das Qualitätsmanagement dar.

Zur Vorbereitung der anstehenden Zertifizierung wurden insgesamt 66 Mitarbeiter aus allen Bereichen ausgewählt und im Zeitraum von März bis Juni 2009 durch ein externes und qualifiziertes Beratungsunternehmen geschult. An sechs ganztägigen Schulungseinheiten wurden Sie zu Qualitätsmanagementbeauftragten bzw. zu Internen Auditoren ausgebildet (sogenannte QMBs). Schulungsinhalte waren insbesondere die Grundlagen des Qualitätsmanagements, die Normenkapitel der DIN ISO 9001:2008 im Detail, Qualitätsmanagementwerkzeuge sowie die Vorbereitung und Durchführung eines Internen Audits.

Am 14. 08. 2009 fand die Abschlussveranstaltung der Schulung statt, die zugleich Startschuss für die Vorbereitung der nun anstehenden Zertifizierung war. Beim Abschlusstreffen der Schulung wurden die Zertifikate übergeben, Erfahrungsberichte zum Umgang mit Qualitätsmanagement ausgetauscht und Humoristisches zur QM-Arbeit dargeboten.

Das weitere Vorgehen wird bestimmt sein von regelmäßigen Treffen und Information der QMB, Abteilungsbesprechungen zur Qualitätsmanagment-Entwicklung und Schulungen für das neue Intranet (Dokumentendatenbank).

 

22.09.2009 | Arzt-Patientenseminar

Klinik für Orthopädie und Endoprothetik (Leit. Oberarzt Dr. Hackstein)

Termin:
Mittwoch, 23.. September 2009 um 18.00 Uhr

Thema:
Hüft- und Kniegelenksprothesen "Bewährtes und Neues"

Ort:
3. Etage: Konferenzraum des Klinikums

22.09.2009 | Zu Besuch in Florida

Privatdozent Dr. Marius von Knoch, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Endoprothetik am Klinikum Bremerhaven Reinkenheide, hielt beim Naples Lab Course am Arthrex Learning Center in Naples / Florida, USA einen Vortrag über die arthroskopische Naht der Rotatorenmanschette der Schulter.

Im Rahmen dieses Vortrages stellte er die minimal-invasiven Techniken für die Schulter vor, die seit August 2008 am Klinikum Bremerhaven Reinkenheide etabliert sind. Im Rahmen des anschließenden Labortrainings unterstützte er die Kursteilnehmer beim Ausprobieren der neuen Techniken am Modell. 

08.09.2009 | Zertifikat Audit berufundfamilie

Wir freuen uns sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass wir einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zum familienfreundlichen Krankenhaus geschafft haben. Am 24. August 2009 hat die berufundfamilie gemeinnützige GmbH dem Klinikum Bremerhaven Reinkenheide gGmbH die erfolgreiche Durchführung des audit berufundfamilie bescheinigt und das Zertifikat „audit berufundfamilie“ erteilt.

Im Rahmen der Auditierung wurde der Bestand der Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie begutachtet und weiterführende Ziele einer familienbewussten Personalpolitik definiert. Unser nächstes großes Ziel ist es nun, die daraus resultierenden Maßnahmen innerhalb der nächsten drei Jahre umzusetzen. Die einzelnen Maßnahmen können Sie dem beigefügten Kurzporträt entnehmen.

Insa Wilms
(Projektleitung audit berufundfamilie)

24.07.2009 | "Qualität durch Ausbildung"

Die Industrie- und Handelskammer Bremerhaven dankt dem KBR für das Engagement in der Berufsausbildung junger Menschen. Die Urkunde, die dem KBR verliehen wurde, hebt die Bedeutung dieses Engagements für die Metropolregion Bremen-Oldenburg hervor.

Informationen zu unserem Ausbildungsangebot finden Sie in der Rubrik "Karriere" unter "Stellenausschreibungen".

23.07.2009 | Familienfreundliches Krankenhaus

Ein mit Nachdruck verfolgtes Ziel des Klinikums ist es, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erreichen um insbesondere die Attraktivität des Klinikums als Arbeitsplatz und auch bei der Anwerbung neuer qualifizierter Mitarbeiter durch die Familienfreundlichkeit des Betriebs zu steigern. Zur Verwirklichung dieses Zieles arbeiten die Geschäftsführung, der Geschäftsbereich Personal, der Betriebsrat und die Frauenbeauftragte des Klinikums eng miteinander zusammen. Darüber hinaus sind alle Mitarbeiter des Hauses eingeladen, sich aktiv an diesem Projekt zu beteiligen.

Das Klinikum Bremerhaven Reinkenheide hat sich dazu entschieden, externe Auditoren zu beauftragen, unabhängig die bereits umgesetzten und umzusetzenden Maßnahmen zu beurteilen. Am Ende des Auditierungsprozesses soll das Zertifikat „audit berufundfamilie" erlangt werden. Dies wird voraussichtlich am 24 August 2009 erteilt werden.

Weitere Einzelheiten zu diesem Themenfeld finden sich unter dem Punkt „Porträt des Klinikums" und hier in der Rubrik „Familienfreundliches Krankenhaus".

22.07.2009 | Türkische Studenten zu Gast am Klinikum

Von der Medizinischen Fakultät der Yeditete Universität in Istanbul sammeln zurzeit zwei Studenten praktische Erfahrungen in der Klinik für Radio-Onkologie.

Berna Özelgün (links auf dem Foto) studiert im 8 Semester und wird einen Monat am Klinikum bleiben. Ihr Kommilitone Tuna Pehlivanoglu ist bereits im 10 Semester und bleibt voraussichtlich 6 Wochen.

Wir wünschen beiden eine schöne und lehrreiche Zeit am Klinikum und alles Gute für ihr weiteres Studium.

21.07.2009 | Neue Kardio-Angiographie-Anlage im Herzkatheterlabor

Das in Kooperation mit der Kardiologischen Gemeinschaftspraxis Bremerhaven (Dres. Rühl, Sievert, Jansen, Heyder) und der kardiologischen Praxis Dr. Bernauer betriebene Herzkatheterlabor am Klinikum Bremerhaven bekommt eine neue kardiologische Angiographie-Anlage.

Das bisher betriebene Gerät aus dem Jahr 1996 wurde bereits abgebaut. Zurzeit wird das neue Gerät aufgebaut und in Betrieb genommen. Die ersten Patientenuntersuchungen sollen mit dem neuen Gerät ab Montag, dem 27.7.09 erfolgen.

Alle drei Kooperationspartner freuen sich auf die neue und hochmoderne Anlage.

06.07.2009 | Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung

Anne Kuhlenkamp, Dina Steiz, Sarah Welter und Henry Knoop haben erfolgreich Ihre Abschlussprüfung nach 3 Jahren Ausbildung zur Hauswirtschafterin/Hauswirtschafter hier im Hause erfolgreich abgeschlossen. Wir möchten ganz herzlich gratulieren.

Für die Ausbildung verantwortlich waren: Frau Bache, Frau Bötjer, Frau Weckmann und Frau Welter mit Ihren Teams.

06.07.2009 | Stellenanzeige Arbeitsmediziner (m/w)

Zum 01. Januar 2010 suchen wir einen Arbeitsmediziner (m/w) für die Leitung des arbeitsmedizinischen Dienstes am Klinikum Bremerhaven Reinkenheide und für die Leitung des Bereichs Arbeitsmedizin und Prävention im Rehazentrum des Klinikums. Weitere Informationen finden Sie unter „Stellenanzeigen" in der Rubrik „Karriere".

29.06.2009 | Neue Stellenausschreibungen

Die Neurologische Klinik mit Stroke unit  (Chefarzt Prof. Dr. med. P. Odin) sucht ab sofort einen Assistenzarzt (m/w) in Voll- oder Teilzeit. In der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie (Chefarzt PD Dr. med. T. Junghans) ist die Stelles eines Assistenzarztes (w/m) in Weiterbildung und/oder Facharztes (w(m) Allgemeinchirurgie neu zu besetzen. Die ausführlichen Stellenanzeigen finden Sie unter der Rubrik "Karriere" und dort unter "Stellenausschreibungen".

17.06.2009 | Pflegezentrumsbetreiber erhält bundesweit zum ersten Mal 5 Sterne

Nachdem vor nicht allzu langer Zeit das Richtfest für das neue Notfall- und OP-Zentrum des Klinikums Bremerhaven Reinkenheide gefeiert wurde und auch das Ärztehaus am Standort Reinkenheide von der Planungs- in die Realisierungsphase eintritt, nimmt auch das Pflegezentrum mit Patientenhotel nach Abschluss einer europaweiten Ausschreibung konkrete Formen an.

Der künftige Betreiber des Pflegezentrums, die Nordsee Pflege aus Cuxhaven, wurde jüngst als erster Pflegedienst in Deutschland mit 5 Sternen für besonders hohe Qualität und Serviceorientierung ausgezeichnet. Vergeben wurden die 5 Sterne von der Deutschen Pflegedienst-Klassifizierung, die der Nordsee Pflege insbesondere eine hohe Qualität in den Bereichen Betreutes Wohnen, Ambulante Pflege und Tagespflege bestätigte. „Seit Jahren arbeiten wir täglich daran, Angebot und Leistungen für unsere Kunden stetig zu verbessern und an ihre persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Mit dieser Auszeichnung haben wir die Möglichkeit, dies auch aus unabhängiger Sicht darzustellen.", freut sich Gülsen Sariergin, Geschäftsführerin der Nordsee Pflege.

Über diese Auszeichnung freuen darf sich natürlich auch das Klinikum Bremerhaven Reinkenheide; wurde doch bestätigt, dass man eine gute Wahl bei der Entscheidung über den Betreiber des entstehenden Pflegezentrums mit Patientenhotel getroffen hat. Dieses Pflegezentrum soll neben betreuten Wohnmöglichkeiten auch ambulante Tagespflegeeinrichtungen sowie ein Patientenhotel beinhalten. Eine öffentliche Gastronomie mit Seeterrasse wird es ebenfalls geben. Das Pflegezentrum wird im entstehenden Klinikpark nahe der Wasserlandschaft gebaut. Eine enge Kooperation mit dem Klinikum ist natürlich vorgesehen.

Der Hotelbereich soll vor allem auswärtigen Patienten, die vor oder nach ambulanten Operationen am Klinikum übernachten wollen, und Familienangehörigen von Klinikpatienten zu gute kommen.

Weitere Informationen zu der Auszeichnung der Nordsee Pflege finden Sie hier.

 

11.06.2009 | Die neue RIZ ist da!

Informationszeitung des Klinikums Bremerhaven Reinkenheide 

Vier mal im Jahr erscheint die Reinkenheider Informations Zeitung - die sogenannte RIZ - mit Nachrichten über das Klinikum Bremerhaven Reinkenheide. Hauptanliegen der RIZ ist es, Niedergelassene Ärzte über aktuelle Entwicklungen - insbesondere über neue Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten - am Klinikum zu informieren. Darüber hinaus wird die RIZ aber auch sehr interessiert von den Patientinnen und Patienten sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses gelesen.

In der aktuellen Ausgabe finden sich z. B. Beiträge über:

  • den neuen Chefarzt der Radiologie, Privatdozent Dr. med. habil. Stefan Pfleiderer,
  • die neuen Großgeräte der Radiologie,
  • den Ausbau der Psychiatrie und vieles andere mehr.

Zwei Seiten der Ausgabe sind für Berichte über aktuelle Entwicklungen am Klinikum reserviert. Hierzu gehören z. B. Berichte über Veranstaltungen, wie dem Richtfest des neuen Notfall- und OP-Zentrums oder der Einführungsveranstaltung der neuen Chirurgisches Chefärzte am 24.06.2009.

Die aktuelle Ausgabe der RIZ kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden. Die Redaktion wünscht Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.

09.06.2009 | Schmerzen müssen nicht sein

Multimodale Schmerztherapie am Klinikum Bremerhaven Reinkenheide

Seit Anfang Oktober 2008 bietet das Klinikum Bremerhaven Reinkenheide eine stationäre multimodale Schmerztherapie für Patienten mit chronischen Erkrankungen an.

Multimodal heißt in diesem Zusammenhang, dass nicht allein eine medizinisch-körperliche Behandlung mit Medikamenten, Infusionen, Schmerzblockaden und Interventionen (Nervenblockaden und Schmerzkatheterverfahren) durchgeführt wird, sondern die Behandlung das gesamte Schmerzerleben des Patienten anspricht. Hierzu gehört neben der körperlichen Schmerzerfahrung auch die psychische Verarbeitung des Schmerzes im Erleben und Verhalten.

Vor Beginn jeder Therapie erfolgt eine Befunderhebung, bei der in einer interdisziplinären Schmerzkonferenz die Grundkrankheit und die Chronifizierung der Schmerzentwicklung von allen Behandelten beurteilt wird. Begleitend wird die erforderliche Diagnostik durchgeführt. Ein wichtiger Vorteil für die Patienten ist die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Fachabteilungen des Klinikums Bremerhaven Reinkenheide in der Schmerzkonferenz. Bei Bedarf können die Patienten von den Spezialisten anderer Abteilungen mitbehandelt werden. Auf dieser Grundlage wird für jeden Patienten ein individueller Behandlungsplan erstellt. Dieser wird regelmäßig vom ganzen Team überprüft und eventuell verändert. Eine adäquate Schmerztherapie erfolgt sowohl bei akuten Schmerzen als auch bei chronischen Schmerzerkrankungen.

Der Behandlungsfortschritt wird durch kontinuierliche Messung der Schmerzintensität anhand einer Skala von Stufe 10 (maximal denkbarer Schmerz) bis Stufe 0 (kein Schmerz dokumentiert).

Rückfragen und Kontakt unter:

Frau Dr. med. Sigrid Barz
Leiterin Schmerztherapie
Oberärztin Institut für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin
Telefon: 0471/299-2810
E-Mail: sigrid.barz@klinikum-bremerhaven.de

28.05.2009 | Neue Stellenausschreibungen

Die Dermatologische Klinik sucht ab sofort einen Leitenden Oberarzt (w/m) und in der Neurochirurgischen Klinik soll die Stelle eines Assistenzarztes/Facharztes (w/m) neu besetzt werden. Die ausführlichen Stellenanzeigen finden Sie unter der Rubrik „Karriere" und dort unter „Stellenausschreibungen".

27.05.2009 | Kunstturnerinnen bedanken sich für Trainingsanzüge

Die Turnerinnen der Leher Turnerschaft möchten sich für Sponsoring durch das Klinikum Bremerhaven bedanken. Durch das Sponsoring konnten neue Trainingsanzüge angeschafft werden. So können die Turnerinnen bei den anstehenden Wettkämpfen einheitlich mit dem Logo des Klinikums auftreten.

Das größte Ereignis wird hierbei das Deutsche Turnfest in Frankfurt über Pfingsten sein, in dessen Rahmen mehrere Turnerinnen bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften an den Start gehen werden. Die Turnerinnen werden sich darüber freuen, wenn wir Ihnen die Daumen drücken.

Durch weitere Erfolge auf überregionalen Wettkämpfen wollen die Turnerinnen auf das Klinikum Bremerhaven aufmerksam machen.

18.05.2009 | Gerätespende für Ghana und die Philippinen

In den vergangenen Wochen wurden einige medizintechnische Geräte, die im Klinikum aus verschiedenen Gründen ausgemustert wurden, aber noch funktionstüchtig waren, als Spende abgegeben: So erhielt ein Allgemeinkrankenhaus in Ghana 2 alte Defibrillatoren und an die Organisation "Ärzte für die Dritte Welt" gingen zu Gunsten von Krankenhäusern auf den Philippinen 4 Defibrillatoren, 2 Erbotome und ein Röntgenbetrachtungsschirm.

06.05.2009 | Erweiterung der Website: Multimodale Schmerztherapie

Schmerz muss nicht sein. Seit Anfang Oktober 2008 bietet das Klinikum Bremerhaven Reinkenheide eine stationäre multimodale Schmerztherapie für Patienten mit chronischen Erkrankungen an. Nun finden sich die Angebote der Multimodalen Schmerztherapie auch auf unserer Website unter der Rubrik „Institute".

Körper und Geist:
Multimodal heißt in diesem Zusammenhang, dass nicht allein eine medizinisch-körperliche Behandlung mit Medikamenten, Infusionen und Schmerzblockaden durchgeführt wird, sondern die Behandlung das gesamte Schmerzerleben des Patienten anspricht. Hierzu gehört neben der körperlichen Schmerzerfahrung auch die psychische Verarbeitung des Schmerzerlebens.

Therapienagebote:

  • Manuelle Therapie: Stärkung des positiven Körpererlebens durch ein krankengymnastisches Behandlungsprogramm
  • Psychologische Verhaltenstherapie in Einzelgesprächen und als Gruppentherapie
  • Kunsttherapie und Kinesiologie (Testmethode zur Beurteilung der Muskelspannung)
  • Therapien zur Schmerzbewältigung, wie Yoga/Lachyoga, Qigong (Meditations und Therapietechnik der Traditionellen Chinesischen Medizin),
  • Anwendungen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), z.B. Akupunktur. Diese Anwendungen zeigen, dass auch ohne Medikamente eine Schmerzlinderung erzielt werden kann

Ansprechpartner:
Für Fragen, z.B. zu den Aufnahmemodalitäten, steht Frau Dr. Barz (Oberärztin der Schmerztherapie) Telefonnummer: 0471/299-2810 zur Verfügung. Das Sekretariat des Instituts für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie ist unter der Telefonnummer: 0471/299-3268 zu erreichen.

 

05.05.2009 | Ausbildungsbegleitendes Studium für Hebammenschülerinnen

Ab dem Sommersemester 2009 haben Schülerinnen unserer Hebammenschule die Möglichkeit ausbildungsbegleitend an der Fachhochschule Osnabrück zu studieren. Dieses Angebot nutzen ab dem 2. Mai 09 vier unserer Hebammenschülerinnen.

Sie absolvieren während ihrer Ausbildung drei einwöchige Module - pro Semester eins - und erwerben damit im Zusammenhang mit ihrem Hebammenexamen 90 Creditpoints. Diese Creditpioints werden von der Fachhochschule Osnabrück für den Studiengang Midwifery (Hebammenkunst) B. Sc. anerkannt. Dass heißt, die Absolventinnen können im Anschluss an ihre Ausbildung in nur 3 Semestern Studienzeit einen akademischen Grad erlangen.

Mit dieser Lernortkooperation betreten wir - die beteiligten Hebammenschulen und die Fachhochschule Neuland. Ich glaube aber, dass damit ein wichtiger Schritt hin zur Akademisierung des Hebammenberufes getan wird. Ich möchte mich bei der Geschäftsführung bedanken, dass sie den Kooperationsvertrag unterschrieben hat und auf diese Weise das Vorhaben unterstützt.

Christa Keppers
Ldt. Lehrerin für das Hebammwesen

05.05.2009 | Neuer Vorsitzender der Rheumaliga

Privatdozent Dr. med. Marius von Knoch übernimmt Nachfolge von Prof. Dr. med. Klaus Hartung

Nach 13 Jahren als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Wesermünde-Drangstedt der Rheumaliga gibt Prof. Dr. med. Klaus Hartung, Chefarzt des Institut für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin am Klinikum Bremerhaven Reinkenheide, den Vorsitz ab. Als seinen Nachfolger schlug er seinen Kollegen Privatdozent Dr. med. Marius von Knoch vor, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Endoprothetik. Sein Wunsch wurde dann auch von der Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft einstimmig - bei einer Enthaltung - erhört.

Dr. Marius von Knoch ist sich wohl bewusst, dass er in den kommenden drei Jahren - solange dauert seine Amtszeit erst einmal - hohe Erwartungen von den circa 1.000 Mitgliedern zu erfüllen hat. Er möchte die Rheuma-Liga auch für junge Rheumapatienten öffnen. Daneben gilt es, Versorgungslücken in der Region zu schliessen. Dies betrifft sowohl die internistische als auch die orthopädische Rheumatologie.

So ganz zieht sich Prof. Klaus Hartung aber nicht zurück. Er wurde einstimmig in den Beirat der Arbeitsgemeinschaft gewählt.


Privatdozent Dr. med. Marius von Knoch  

24.04.2009 | Umbau der Cafeteria

Die Umbaumaßnahmen der Cafeteria im dritten Stock werden voraussichtlich noch bis 29. Mai andauern. Der 70er-Jahre-Schick wird dann passé sein. Einen ersten Eindruck von der umgestalteten Cafeteria gibt das beigefügte Foto. 

Betreten wird die Cafeteria dann nicht mehr durch eine Stahl- sondern durch eine Holztür. Auch hinter dieser Tür ändert sich vom Fußboden bis zur Decke so ziemlich alles. Mit der Umgestaltung ist das Ziel verbunden ein gemütlicheres Ambiente zu schaffen, deshalb wurde viel Wert auf die Farb- und Lichtgestaltung gelegt. Insbesondere der Teppichboden in den verschiedenen Ess- und Sitzbereichen unterstütz diesen Eindruck. Alle Möbel der verschiedenen Bereiche werden neu beschafft. Neuerdings wird es auch Stehtische, Barhocker und an den Fensterseiten Sitzbänke geben. 

In einem zweiten Schritt soll dann auch der Aufzugsbereich in der dritten Etage und der Gang zur Cafeteria renoviert werden. Direkt vor der Cafeteria wird es dann auch eine umgestaltete Sitzgruppe geben. Wann diese Maßnahmen abgeschlossen sein werden, ist noch nicht bekannt.

24.04.2009 | Klinikum Bremerhaven Reinkenheide im Fernsehen

Gestern war ein Kamerateam von Radio Bremen im Klinikum Bremerhaven Reinkenheide zu Gast und einen Beitrag über die Glasreinigung des Hauses aufgenommen.

Wer möchte kann sich den Beitrag in der Fernsehsendung "buten un binnen" heute (24.04.2009) um 19.30 Uhr ansehen.

 

24.04.2009 | Beitrag über das Klinikum im Fernsehen

Gestern war ein Kamerateam von Radio Bremen im Klinikum Bremerhaven Reinkenheide zu Gast und einen Beitrag über die Glasreinigung des Hauses aufgenommen.

Wer möchte kann sich den Beitrag in der Fernsehsendung "buten un binnen" heute (24.04.2009) um 19.30 Uhr ansehen.

21.04.2009 | Wichtige Mitteilung: Vorübergehend nur eine Telefonnummer

Klinikum ist am 23.04.09 von 22.00 bis 24.00 Uhr ausschließlich über die Telefonnummer 0471/299-0 erreichbar

Aufgrund einer Erweiterung der Telefonanlage ist es am Donnerstag, 23.04.09 in der Zeit von 22.00 bis 24.00 Uhr nicht möglich, von außerhalb des Klinikums Bremerhaven Reinkenheide Durchwahlnummern innerhalb des Hauses zu erreichen. Das Klinikum kann ausschließlich über die Telefonnummer 0471/299-0 und über die Standleitungen von Polizei und Feuerwehr angerufen werden. Die weitere interne Bearbeitung der Anrufe ist sichergestellt!

20.03.2009 | "Geweiht sei dieser Bau zur Stunde"

Richtfest des Notfall- und OP-Zentrums am Klinikum Bremerhaven 

Am Klinikum Bremerhaven Reinkenheide entsteht für rund 50 Millionen Euro ein Gesundheitspark, der aus einem Ärztehaus inklusive einem Reha-Zentrum, einem Pflege- und Wohnzentrum mit Patientenhotel sowie einem Notfall- und OP-Zentrum bestehen wird. 

Für das Notfall- und OP-Zentrum wurde nach Fertigstellung des Rohbaus jüngst ein Richtfest gefeiert, zu dem zahlreiche Gäste aus Politik und Gesundheitswirtschaft erschienen sind. Natürlich sind auch zahlreiche Mitarbeiter des Klinikums gekommen, um sich Ihren zukünftigen Arbeitsplatz einmal anzusehen. Zu den Festrednern gehörten Staatsrat Dr. H. Schulte-Sasse, Stadtrat M. Grantz, die Geschäftsführung des Klinikums und die Architekten. Der Bau wurde durch den obligatorischen Richtspruch der Zimmerleute im Anschluss an die Festreden geweiht. 

Der 7.100 Quadratmeter große Komplex wird einmal die Notfallaufnahme des Klinikums Bremerhaven Reinkenheide mit insgesamt neun Untersuchungs- und Behandlungsräumen sowie acht Operationssälen und ein Dialysezentrum beherbergen. Nach Inbetriebnahme des Zentrums - voraussichtlich im Februar 2010 - können den Patienten verbesserte Bedingungen im Bereich der Intensivversorgung und der operativen Behandlung angeboten werden.

Stadtrat M. Grantz, Dr. med. E.-G. Mahlmann (Medizinischer Geschäftsführer Klinikum Bremerhaven Reinkenheide), H. Richter (Kaufmännischer Geschäftsführer Klinikum Bremerhaven Reinkenheide), Besucher vor dem Neubau, gemeinsames Mittagessen im Neubau

19.03.2009 | 100 Prozent Öko

Klinikum Bremerhaven setzt auf erneuerbare Energien

Das Klinikum Bremerhaven Reinkenheide bezieht 2009 ausschließlich Elektrizität aus erneuerbaren Energien. R. Petzold von der swb Vertrieb Bremerhaven GmbH & Co. KG überreichte jetzt den Geschäftsführern des Klinikums, Herrn H. Richter und Dr. med. E.-G. Mahlmann, ein Zertifikat, das den Ursprung des im Klinikum verwendeten Stroms ausschließlich aus erneuerbaren Energien bestätigt. Die Elektrizität wird in Wasserkraftwerken in Norwegen und lokalen Windanlagen produziert.

Neben der ständigen Verbesserung der Energieeffizienz ist die Entscheidung zum Einkauf von „Öko-Strom" Ausdruck einer Geschäftspolitik, die die Ziele eines nachhaltigen ökologischen Wirtschaftens mit hoher Priorität verfolgt.

In 2008 hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland das Engagement des Klinikums Bremerhaven Reinkenheide im Bereich der Energieeinsparung und des Klimaschutzes mit dem Gütesiegel „Energiesparendes Krankenhaus" ausgezeichnet. Aktuell sind es bundesweit nur 19 Krankenhäuser, die dieses Gütesiegel tragen dürfen. Im Land Bremen gilt dies nur für das Klinikum Bremerhaven Reinkenheide und in Norddeutschland sind es lediglich 2 weitere Krankenhäuser.

11.03.2009 | Minimal-invasive Naht

Priv. Doz. Dr. med. M. von Knoch, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Endoprothetik am Klinikum Bremerhaven Reinkenheide, berichtet in der aktuellen Printausgabe des Niedersächsischen Ärzteblattes über die arthroskopische "minimal-invasive" Naht der Rotatorenmanschette an der Schulter (siehe Anhang).

Seit August 2008 wird am Klinikum Bremerhaven dieses neue Verfahren durchgeführt. Eigens hierfür wurden spezielle Instrumente und ein pneumatischer Armhalter von Typ Spider angeschafft. Mehrere Ärzte benachbarter Kliniken haben während der vergangenen Monate am Klinikum hospitiert, um dieses Verfahren kennenzulernen."

 Hier kann der Artikel von Priv. Doz. Dr. med. M. Knoch als pdf-Datei heruntergeladen werden.

03.03.2009 | Geräte der neuesten Generation

Radiologie des Klinikums Bremerhaven Reinkenheide wird neu ausgestattet

Bereits im Mai 2008 begannen die Vorgespräche und Detailplanungen zur Beschaffung neuer Großgeräte für die Radiologie des Klinikums. Die insgesamt sehr aufwendigen Verhandlungen mit verschiedenen Anbietern von Medizintechnik fanden ihren Abschluss nach einem zehnstündigen Verhandlungstag. Die Geschäftsführung und der Leiter der Medizintechnik sind zufrieden mit dem Resultat: „Mit den neuen Großgeräten erweitern wir erheblich unsere diagnostischen Möglichkeiten", so Dr. Mahlmann. „Die Verträge sichern uns eine stabile Kalkulationsgrundlage für einen Zeitraum von 8 Jahren", stellt Herr Richter fest, und Herr Dr. Janßen sieht den besonderen Vorteil in der Absicherung aller Serviceanforderungen für die gesamte Laufzeit. Insgesamt werden in den kommenden drei Jahren 11 neue radiologische Geräte beschafft.

Zu den neuen Geräten gehören ein 64-Zeilen Computer-Tomograph (CT) und ein Kernspintomograph (MRT) mit einer Feldstärke von 3 Tesla. „Mit diesen Geräten sind dank der besseren Auflösung genauere Untersuchungen möglich. Selbst kleinste Störungen im Gewebe sind nun sichtbar", stellt Herr Dr. Wurche, Chefarzt der Radiologie, heraus. Insgesamt erweitere sich das diagnostische Leistungsspektrum. Während ältere CTs pro Schnittbild einige Sekunden benötigen, macht der neue CT 64 Schnittaufnahmen in weniger als einer Sekunde. Untersuchungen können somit schneller und zielgerichteter vorgenommen werden.

Die generierten Aufnahmen werden ausschließlich digital im klinikweiten PACS gespeichert, so dass das Hin-und-her-Tragen von Kassetten für die Medizinisch Technischen Angestellten entfällt.

13.02.2009 | Unfallklinik Bremerhaven Reinkenheide 2010

Entwicklungskonzept für die Unfall und Handchirurgie am Klinikum Bremerhaven

Seit dem 1.1.2009 ist mit Dr. med. Klaus Reichstein ein gebürtiger Bremerhavener neuer Chefarzt der Klinik für Unfall- und Handchirurgie. Diese Klinik ist Bestandteil des Zentrums für Unfall-, Hand- und Orthopädische Chirurgie, dass er gemeinsam mit Priv. Doz. Dr. med. Marius v. Knoch, dem Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Endoprothetik, leitet.

Nach seinem Studium in Berlin und Kiel hat Dr. Klaus Reichstein seine chirurgische Ausbildung in Bremerhaven begonnen und in der Rolandklinik in Bremen fortgesetzt, wo er die Zusatzbezeichnung Handchirurgie erlangt hat. Als Oberarzt hat er anschließend am Klinikum Bremen Mitte gearbeitet. Die Zusatzbezeichnung „Spezielle Unfallchirurgie" hat Dr. Klaus Reichstein dann am Klinikum Bremerhaven Reinkenheide erworben.

Dr. Klaus Reichstein übernimmt den sehr breit aufgestellten Bereich Unfall- und Handchirurgie von Prof. Seiler, der nach seinem Ausscheiden ins Saarland zurückgekehrt ist. Als Maximalversorgungshaus möchte er den Bereich Unfallchirurgie zum Regionalen Traumazentrum im Bereich des deutschen Traumanetzwerkes ausbauen und zertifizieren lassen.

Neben der Sicherstellung der Versorgung Unfallverletzter in der Region werden die Handchirurgie mit Replantationsbereich sowie die Wirbelsäulenchirurgie bei Verletzungen und Stabilitätsgefährdenden Tumoren zu den Schwerpunkten der Tätigkeit von Dr. Klaus Reichstein zählen. Den Bereich Sport und Kindertraumatologie wird Frank Bolte als Oberarzt unterstützen. Hier werden schonende Minimal Invasive Verfahren wie der Arthroskopische Kreuzbandersatz angewendet.


Dr. med. Klaus Reichstein

11.02.2009 | "Gast"-Schüler

Schüler der Gesamtschule der Paula-Modersohn-Schule aus Bremerhaven informierten sich am Dienstag dieser Woche sich im Rahmen eines Berufsorientierungsprojektes über Berufe im Krankenhaus. 

Mit ihrer Lehrerin, Frau Wasmus, hatten sie einen Fragenkatalog erarbeitet. Die Fragen bezogen sich insbesondere auf die Berufsbilder und die Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten in unserer Klinik. Rede und Antwort standen V. Bache, Leiterin der Hauswirtschaftsabteilung; S. Bötjer, Leiterin der Küche; J. Breuer, Leiter der Technischen Abteilung sowie K. Weber, Leiter der Personalabteilung. 

Die Schüler waren sehr interessiert und wollten vor allem wissen, wie viele Personen in den unterschiedlichen Bereichen der Klinik arbeiten.

10.02.2009 | Auszeichnung für Dr. Zebski

Beim Jahreskongress der Norddeutschen Gastroenterologengesellschaft an der Medizinischen Hochschule in Hannover hat Dr. H. Zebski, leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik I, den ersten Preis für die beste Fallvorstellung gewonnen. Die Jury und die Zuhörer überzeugte er mit seinem Vortrag über eine Sonderform der Gallenwegsentzündung.

04.02.2009 | Förderverein des Klinikums

Zur Unterstützung von Projekten der öffentlichen Gesundheitspflege wurde im Juli 2008 ein Förderverein des Klinikums Bremerhaven Reinkenheide gegründet. Der Verein ist selbstlos tätig, d. h. er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Ziele. Neben der Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege haben sich die Mitglieder zum Ziel gesetzt, das Klinikum bei der Gerätebeschaffung zu unterstützen und Mitarbeiter des Hauses für besondere Leistungen im Rahmen der Gesundheitsförderung auszuzeichnen.

Das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist die Mitgliederversammlung, die einmal jährlich tagt. Jede natürliche oder juristische Person kann Mitglied des Vereins werden; sofern sie die Ziele des Vereins unterstützt und dessen Antrag vom Vorstand befürwortet wird. Darüber hinaus ernennt die Mitgliederversammlung den Vereinsvorstand, der die laufenden Geschäfte wahrnimmt.

Auf dem Foto sind die Mitglieder des Vorstandes zu sehen (von links nach rechts): Herr W. Töpfer (Vorsitzender), Herr B. Freemann (Stellv. Vorsitzender), Frau M. Reimelt (Beisitzerin), Herr M. Rommel (Beisitzer), Herr Prof. Dr. W. Kurtz (Beisitzer), Herr D. Baass (Schriftführer) und Herr P. Miesner (Schatzmeister)

30.01.2009 | Diesjährige Messe der Akademischen Lehrkrankenhäuser

Das Interesse der Studierenden an dem Stand des Klinikums Reinkenheide auf der diesjährigen Informationsmesse für Medizinstudenten Göttingen war wieder sehr groß. Wir hoffen, dass wir ab August wieder eine große Zahl von Studenten zur Absolvierung ihres Praktischen Jahres am Klinikum Reinkenheide begrüßen dürfen. 

Besonders freuen wir uns darüber, dass 4 Studenten der ersten „Generation" nach Abschluss ihrer Prüfungen ihre ärztliche Tätigkeit in unserem Hause aufnehmen werden.

29.01.2009 | Ein Kollege mit vier Pfoten

Bellende Verstärkung für die Psychiatrie des Klinikums Bremerhaven 

Hundebesitzer wissen es schon lange: Hunde fördern die Kontaktaufnahme zwischen Menschen. Zur Unterstützung der Kontaktaufnahme zu den Patienten, bringt Anette Marreck (41) - Ergotherapeutin am Klinikum Bremerhaven - aus diesem Grund zwei mal in der Woche Lynus mit auf die Station 2 a des Klinikums. Auf dieser Station begegnet man vor allem demenzkranken und unter Depressionen leidenden Patienten, denen es schwerer fällt, sich anderen gegenüber mitzuteilen.

Lynus
Bei Lynus handelt es sich um einen 4-jährigen Mischling aus Irischem Wolfshund und Golden Retriever, der speziell für diese Aufgabe ausgebildet wurde. 

Therapeutische Unterstützung
Die Begegnung von Patient und Hund unter therapeutischer Anleitung zeigt positive Effekte auf die psychische Situation der Patienten. Lynus lässt Ängste und Misstrauen in den Hintergrund treten und fördert somit die Basis für eine tragfähige Beziehung zwischen Patient und Therapeut. Im therapeutischen Fachjargon nimmt Lynus insgesamt die Funktion eines positiven Verstärkers ein. 

Was Lynus nicht darf
Alle waren von der Idee von Anette Marreck begeistert. Nur eine Bedingung wurde von Seiten der Hygienebeauftragten gestellt: Das Haupthaus des Klinikums Bremerhaven ist für Lynus verschlossen.

17.01.2009 | 20 Jahre Medizinische Klinik I

Jubiläumstagung des Klinikums Bremerhaven Reinkenheide

Über 100 Ärzte aus Bremerhaven und Umgebung kamen am Samstag, den 17.01.2009, zum 20. Chefarztjubiläum von Professor Dr. med. Winfried Kurtz. 1989 hatte er von Professor Dr. Noelle die Leitung der Medizinischen Klinik I am Klinikum Bremerhaven Reinkenheide übernommen. Im Laufe von zwei Jahrzehnten entwickelte sich die Klinik als ein modernes Zentrum der Inneren Medizin weiter. Die Veranstaltung gab einen Ausblick in die Zukunft der Diagnose und Behandlung von Magen-Darmerkrankungen.

Ein Vortrag über die Endosonographie, d. h. den Ultraschall vom Inneren des Körpers, zeigte dass nun viele schwer zugängliche Winkel des Körpers, der endoskopischen Beurteilung erschlossen werden können. Ganz neue Möglichkeiten bietet die Behandlung von Tumoren des Magen- und Darmtraktes; hier erlaubt die Kombination von klassischen Tumormedikamenten (Chemotherapie) mit Antikörpertherapie, Operation und Bestrahlung, wirksame Hilfe zu bringen. In seinem abschließenden Vortrag berichtete Privatdozent Dr. Junghans, Chefarzt der Allgemeinchirurgie am Klinikum Bremerhaven Reinkenheide, über die Möglichkeiten der modernen Tumorchirurgie.

„Der medizinische Fortschritt sowie die Erfolge der Vergangenheit berechtigen uns, optimistisch in die Zukunft zu blicken", mit diesen Worten beendete Prof. Kurtz die Veranstaltung.

15.01.2009 | Fortbildungsveranstaltung: Aktuelle Proktologie

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

proktologische Erkrankungen sind ausgesprochen häufig. Sie reichen von banalen Erkrankungen, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, hin zu hochmalignen Krankheitsbildern und der Notwendigkeit einer ausgedehnten Diagnostik und teilweise dann multimodalen Therapiekonzepten.

All diesen Krankheitsbildern gemeinsam ist der teilweise doch erhebliche Leidensdruck der Patienten und die Notwendigkeit einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit sowohl innerhalb der Klinik als auch zwischen niedergelassenen Kollegen und den Klinikärzten. In diesem Sinne möchten wir über die Diagnostik und Therapie proktologischer Erkrankungen berichten.

Es freut uns besonders, einen international renommierten Kollegen - den Chefarzt des Enddarmzentrums Krankenhaus Waldfriede Berlin - Herrn Dr. med. Roland Scherer für diese Fortbildungsveranstaltung gewinnen zu können.

Über eine rege Beteiligung und Diskussion würden wir uns sehr freuen.

Priv. Doz. Dr. med. T. Junghans
Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie 

Dr. med. Matthias Müller
Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie 

Diese Fortbildungsveranstaltung wird mit 4 Punkten auf das Fortbildungszertifikat anerkannt.

Hier können Sie die Einladungskarte als pdf-Datei öffnen.

05.01.2009 | 20 Jahre Medizinische Klinik I am Klinikum Bremerhaven Reinkenheide

Am Samstag, 17. Januar 2009 findet in der Zeit von 9.00 bis 13.00 Uhr im Atlantic Hotel Sail City (Am Strom 1, 27568 Bremerhaven) die 21. Jahrestagung der Medizinischen Klinik I am Klinikum Bremerhaven Reinkenheide zum Thema „Aktuelle Gastroenterologie Reinkenheide - Update 2009" statt. Zu dieser Veranstaltung, für die 4 Fortbildungspunkte erlangt werden können, lädt Herr Prof. Dr. med. Kurtz, Leiter des Zentrums Innere Medizin und Chefarzt der Medizinischen Klinik I, alle Kolleginnen und Kollegen herzlich ein:

„Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,

zwei Jahrzehnte Medizinische Klinik I am Klinikum Bremerhaven Reinkenheide - das heißt Jahre konsequenter linearer Fortentwicklung mit dem Ergebnis einer hochmodernen vielgliedrigen Inneren Medizin im Rahmen des Zentrums für Innere Medizin. Als Optimisten richten wir den wohlgemuten Blick voraus - in die Zukunft der gastroenterologischen Diagnostik und Therapie.

Mit besten kollegialen Grüßen

Ihr
Prof. Dr. med. W. Kurtz
Leiter Zentrum Innere Medizin und Chefarzt Medizinische Klinik I"

Das Programm der Veranstaltung sieht wie folgt aus:

09.00 bis 09.15 Uhr: Einleitung, Prof. Dr. med. W. Kurtz, Bremerhaven
09.15 bis 09.30 Uhr: Wunder, Prof. Dr. med. W. Kurtz, Bremerhaven
09.35 bis 09.55 Uhr: Endosono allüberall, Dr. med. E. Burmester, Lübeck
10.00 bis 10.30 Uhr: Zukunft der Endoskopie, PD Dr. med. S. Faiss, Hamburg
10.40 bis 11.00 Uhr: Rheuma und Gastrointestinale Erkrankungen - Diagnostische Labormethoden, Prof. Dr. med. K. Hartung, Bremerhaven
11.00 bis 11.30 Uhr: Pause
11.30 bis 12.00 Uhr: Trends der gastroenterologischen Onkologie, Prof. Dr. med. Dr. h.c. G. Ramadori, Göttingen
12.05 bis 12.35 Uhr: Zukunft der Lebertherapie, Prof. Dr. med. A. W. Lohse, Hamburg
12.35 bis 12.55 Uhr: Rationelle viszerale Tumorchirurgie, PD Dr. med. T. Junghans, Bremerhaven
              12.55 Uhr: Schlusswort, Prof. Dr. med. W. Kurtz, Bremerhaven

Um eine verbindliche Anmeldung bis zum 15. Januar wird unter folgenden Kontaktdaten gebeten:

Prof. Dr. med. W. Kurtz
Klinikum Bremerhaven Reinkenheide
Postbrookstraße 103
27574 Bremerhaven
Tel.: (0471) 299-3222
Fax: (0471) 299-3223
E-Mail: winfried.kurtz@klinikum-bremerhaven.de

Die Veranstaltung wird von dem Falk Foundation e. V. sowie von der Roche Pharma GmbH, der Novartis Pharma GmbH, der Bristol-Myers-Squibb GmbH & Co. KGaA und der Nycomed Deutschland GmbH unterstützt.

24.12.2008 | Ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr

Das Klinikum Bremerhaven Reinkenheide wünscht allen Patientinnen und Patienten, ihren Angehörigen, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr.

23.12.2008 | Neuer Chefarzt der Unfallchirurgie in Bremerhaven

Aufsichtsrat des Klinikums Bremerhaven beruft Herrn Dr. Reichstein

Neuordnung der Chirurgischen Fächer
Die chirurgischen Fächer am Klinikum Bremerhaven Reinkenheide werden neu geordnet. Im Zentrum für Unfall-, Orthopädische- und Handchirurgie wird die Klinik für Unfall- und Handchirurgie zukünftig von Herrn Dr. Reichstein geleitet (ab 1. Januar 2009). Er übernimmt damit den ehemaligen Aufgabenbereich von Herrn Prof. Dr. Seiler. Neben der Schwerverletztenversorgung und der speziellen Unfallchirurgie sind die Handchirurgie und die Rekonstruktive Chirurgie Schwerpunkte der Abteilung. In der Wirbelsäulenchirurgie wird computerunterstützt navigiert. Hier findet auch die Stabilisierung bei Tumoren und Metastasen statt. Die Zertifizierung des Klinikums als regionales Traumazentrum im deutschen Traumanetzwerk ist geplant. Die dafür erforderliche Infrastruktur befindet sich zurzeit im Bau (neues OP- und Notfallzentrum).

Herr Dr. Reichstein
Nach seinem Studium in Berlin und Kiel hat der gebürtige Bremerhavener seine Chirurgische Grundausbildung am Zentralkrankenhaus Reinkenheide erhalten. Weitere Stationen waren die Handchirurgie der Rolandklinik in Bremen und die Unfallchirurgie im Klinikum Bremen-Mitte sowie im UKB-Marzahn in Berlin. Seit 2003 ist Herr Dr. Reichstein als Oberarzt am Klinikum Bremerhaven Reinkenheide tätig. Neben seinen fachlichen Qualifikationen hat er spezielle Kenntnisse des Krankenhausmanagements erworben. „Ich freue mich in dieser gesundheitspolitisch schwierigen Zeit eine hervorragend aufgestellte Abteilung in einem sich dynamisch entwickelnden Maximalversorgungshaus zu leiten", stellt Herr Dr. Reichstein fest. Neben der Familie (Ehefrau Britta, befindet sich in der Facharztausbildung zur Gynäkologin, 2-Kinder, 9 und 7 Jahre alt) bleibt gelegentlich Zeit für Sport (begeisterter Schwimmer und Radfahrer, „Aushilfstriathleth") und Musik (Irish Folk mit Freunden). „Bremerhaven bietet auch hier eine hervorragende Infrastruktur", meint Herr Dr. Reichstein über das Sport- und Kulturangebot der Stadt.

Neues OP- und Notfallzentrum
Fortführen wird Herr Dr. Reichstein seine Arbeit zusammen mit seinem Team ab Ende 2009 im neuen OP- und Notfallzentrum am Klinikum Bremerhaven Reinkenheide. Wesentliches Kennzeichen des neuen Notfall- und OP-Zentrums sind straffere und bessere Arbeitsabläufe, die sowohl den Beschäftigten als auch den Patienten zugute kommen werden. So werden die dann acht OP-Säle so angeordnet, dass zwischen jeweils zwei Sälen ein Vorbereitungsraum liegt, um die Wechselzeiten zwischen zwei Eingriffen kurz zu halten. Als Besonderheit haben die OP-Säle diffusen Tageslichteinfall, so dass Chirurg und OP-Personal nicht ohne Bezug zum Tageslicht arbeiten müssen. Ein weiteres Kennzeichen des Neubaus wird eine „Holding-Area" sein, um die Patienten auch vor der OP maximal betreuen zu können. Das Notfallzentrum wird 7 Tage die Woche rund um die Uhr besetzt sein. Bis zum Abschluss der Diagnostik - für die 9 Untersuchungsräume verschiedener Fachrichtungen eingerichtet werden - sind für die Notfallpatienten 14 Betten zur intensiven Pflege vorgesehen. Außerdem wird in den Neubau ein Zentrum mit 22 Dialyseplätzen einziehen.

17.12.2008 | Herzkatheterversorgung rund um die Uhr

Partnerschaft für optimale Behandlung des Herzinfarktes im Klinikum Bremerhaven

In Deutschland liegen Herzkreislauferkrankungen mit Abstand an der Spitze der Todesursachenstatistik. Einen wesentlichen Anteil daran hat der Herzinfarkt, den jedes Jahr knapp 300.000 Menschen in Deutschland erleiden.

Beim Herzinfarkt geht es um jede Minute. Wer sich mit Zeichen des Herzinfarktes schnell direkt bei der Feuerwehr meldet (Telefon: 112), dem kann heute mit modernen Methoden geholfen werden. Seit dem 17. September 2007 steht im Klinikum Bremerhaven Reinkenheide eine durchgängige 24-Stunden-Bereitschaft für das Herzkatheterlabor Bremerhaven zur Verfügung, in dem sofort bei Patienten mit Herzinfarkt und Zeichen des verschlossenen Herzkranzgefäßes eine Katheteruntersuchung vorgenommen werden kann. Der Verschluss wird durch Ballonerweiterung und Stentimplantation eröffnet, so dass die Durchblutung rasch und komplett wieder hergestellt wird. Durch diese schnelle Behandlung können die schweren Folgeerscheinungen eines Herzinfarktes vermieden werden.

Die Notfallbereitschaft wird vom Klinikum Bremerhaven Reinkenheide (Medizinische Klinik II, PD Dr. Dißmann, Dres. Schröder, Wolthoff) zusammen mit den kardiologischen Praxen in Bremerhaven, der Gemeinschaftspraxis Dres. Rühl, Sievert, Jansen, Heyer und der Praxis Dr. Bernauer im gemeinsam betriebenen Herzkatheterlabor sichergestellt. Die Einrichtung der Katheterrufbereitschaft am Klinikum Bremerhaven bedeutet eine erhebliche Verbesserung der medizinischen Versorgung in Bremerhaven und im niedersächsischen Umland bis einschließlich Bremen-Nord, da im Elbe-Weser-Dreieck die nächsten Möglichkeiten zur akuten Katheterbehandlung bisher nur in Bremen, Oldenburg, Cuxhaven oder Stade bestehen.

08.12.2008 | Auszeichnung der Geriatrie am KBR

Die Geriatrische Klinik am KBR (Medizinische Klinik III), unter Leitung von Herrn Dr. Ackermann, wurde in den Bundesverband Geriatrie aufgenommen. Dies ist insoweit eine Auszeichnung, da für die Aufnahme in den Bundesverband eine ganze Reihe von Kriterien erfüllt sein müssen. Bei diesen Kriterien handelt es sich um bundesweit einheitlich festgelegte Qualitätsstandards, die sich auf die personelle Besetzung, die Häufigkeit und Dauer der Therapien, die fachspezifische Betreuung durch die Pflege, die ärztliche Akutversorgung und viele weitere Bereiche beziehen.

Der Bundesverband Geriatrie ist die zentrale verbandspolitische Vertretung aller Einrichtungen, die sich auf die geriatrische Versorgung spezialisiert haben. 1993 wurde der Bundesverband auf Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung gegründet. Der Verband hat sich zum Ziel gesetzt, die Selbstständigkeit der älteren Menschen zu erhalten bzw. soweit wie möglich wieder herzustellen. In den Mitgliedseinrichtungen wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der sich auf psychische, funktionelle, soziale und ökonomische Belange bezieht, die im Zusammenhang mit der gesundheitlichen Situation der Patienten stehen.

Für die Patienten der Geriatrie des KBR ist die Aufnahme in den Bundesverband Geriatrie die Bestätigung, dass sie nach modernsten Gesichtspunkten bei gleichzeitiger akutmedizinischer Versorgung behandelt werden.

03.12.2008 | Klinikum Bremerhaven spart weiter Energie ein

Intelligentes Lastmanagement-System schaltet Geräte kurzfristig ab

Maßnahmen zur Senkung des Stromverbrauchs
Das Klinikum Bremerhaven Reinkenheide ist permanent bestrebt den Stromverbrauch so niedrig wie möglich zu halten. Neben dem Einsatz von energiesparenden Geräten, kommt neuerdings ein intelligentes Stromlastmanagement-System zum Einsatz. Es dienst der Reduzierung der elektrischen Strom-Last-Spitzen. Mittels des Lastmanagement-Systems werden die Leistungsspitzen selbstständig gesenkt, indem dass System aktiv eingreift und Strom-Großverbraucher gezielt, unter Beachtung definierter Vorgaben, ausschaltet. Bestimmte sensible Bereiche - wie z. B. der OP - sind hiervon natürlich nicht berührt. Stattdessen werden z. B. Küchengeräte für einige Sekunden abgeschaltet, wenn eine Stromspitze erreicht wird.

Gütesiegel
Das Klinikum Bremerhaven Reinkenheide baut damit das Engagement im Bereich der Energieeinsparung und des Klimaschutzes konsequent aus. Mitte des Jahres ist dieses Engagement vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland ausgezeichnet worden. Aktuell sind es gerade einmal bundesweit 19 Krankenhäuser, die das Gütesiegel „Energiesparendes Krankenhaus" tragen dürfen. Im Land Bremen gilt dies nur für das Klinikum Bremerhaven Reinkenheide und in Norddeutschland sind es lediglich 2 weitere Krankenhäuser.

27.11.2008 | Pastoren- und Diakonenkonferenz am KBR

Die monatliche Pastoren- und Diakonenkonferenz tagt jeweils in verschiedenen Gemeinden im Kirchenkreis Bremerhaven, um jeweils aktuelle Themen aus den Gemeinden und dem Kirchenkreis sowie der ev.-luth. Landeskirche zu besprechen. Auf Einladung von Herrn Pastor von der Brelje, Krankenhausseelsorger am KBR, fand die Konferenz am 25. November 2008 im Klinikum Reinkenheide statt. Vor Ort wollten sich die rund 40 Teilnehmer über die Bedeutung des Klinikums für die Region und über die palliativmedizinischen Angebote in Bremerhaven informieren.

Herr Dr. Mahlmann war gerne bereit, sich den Fragen der Pastoren und Diakonen zu stellen. Mit einem Vortrag über die geplanten Neubauten am Klinikum (Notfall- und OP-Zentrum, Ärztehaus, Pflegezentrum mit Patientenhotel) leitete er die Konferenz ein. Auf die Formen der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Anbietern palliativmedizinischer Leistungen und Zukunftsperspektiven in der Betreuung ging im Anschluss Herr Dr. Jost, Medizinische Klinik I, ein.

Das Gebiet der Palliativmedizin betrifft einen Bereich, der in der Öffentlichkeit leider immer noch weitgehend tabuisiert wird. Palliativmedizinisch betreut werden nämlich Patienten, die aufgrund einer weit fortgeschrittenen Erkrankung eine begrenzte Lebenserwartung haben und somit sterbenskrank sind. Dieser Tabuisierung versucht die Pastoren- und Diakonenkonferenz u. a. durch eine offene Behandlung des Themas entgegen zu wirken. Neben Therapien zur Symptomkontrolle, rücken vor allem psychologische, soziale und natürlich spirituelle Aspekte in den Vordergrund der ganzheitlichen Betreuung. Ein Anbieter palliativmedizinischer Leistungen ist gar nicht in der Lage das gesamte Spektrum an Leistungen abzudecken. Aus diesem Grund ist die Zusammenarbeit der einzelnen Anbieter, zu denen ambulante Pflege- und Hospizdienste, Niedergelassene Ärzte, Krankenhäuser und Kliniken, stationäre Hospize, Psychologen und Seelsorger gehören, auch so wichtig.

In der Konferenz wurde z. B. die Idee vorgetragen, dass aus seelsorgerlicher Sicht jeweils auch die Heimatgemeinde eines Patienten, der stationär am Klinikum Bremerhaven aufgenommen wurde, informiert werden könnte.

Zusätzliche Informationen:
Die palliative Patientenbehandlung und -betreuung (Palliation) zielt auf eine schmerzlindernde Behandlung ab, in deren Mittelpunkt die Symptomkontrolle und damit die Lebensqualität des Patienten steht. Das Wort Palliation leitet sich von dem lateinischen Wort für Mantel („pallium") und dem Wort für lindern („palliare") ab. Im übertragenen Sinne kann man davon sprechen, dass Krankheitssymptome durch die Behandlung und Betreuung „in einen Mantel gehüllt" werden sollen.

 

26.11.2008 | Baufortschritt des neuen OP- und Notfallzentrums

Der Rohbau für das neue OP- und Notfallzentrum am Klinikum Bremerhaven Reinkenheide liegt im Zeitplan. Am 1. Dezember 2008 wird voraussichtlich die letzte Decke eingezogen, somit wird dann der letzte Beton geflossen sein. Als weiteren größeren Bauabschnitt soll dann bis kurz vor Weihnachten die Strahlkonstruktion für die Lüftungszentrale auf dem Dach des Neubaus fertig gestellt werden. Das Bild zeigt eine der regelmäßig stattfindenden Baubesprechungen.

20.11.2008 | Neue Endoskopietechnik

Nachdem die Endoskopieabteilung am Klinikum Bremerhaven Reinkenheide zum wiederholten Male ein Qualitätssiegel für die Durchführung von Magen- und Darmspiegelungen erhalten hat, wurde die Technik der Endoskopieabteilung komplett erneuert. Das neue Equipment, das zu dem modernsten am Markt gehört und die Präzision in Diagnostik und Therapie erhöht, wird zur Spiegelung von Magen, Darm, Gallengängen und Luftwegen ebenso eingesetzt wie für den innovativen endoskopischen „Ultraschall von innen".

Die hochauflösende HD-Technik, die auch in die Unterhaltungselektronik Einzug hält, wurde hier sprichwörtlich auf die Spitze getrieben: auf die winzige Spitze der Endoskopiegeräte. Mit einer nahezu verdoppelten Anzahl von Bildinformationen erreicht die diagnostische „Sehschärfe" eine ungeahnte Qualität. Selbst winzige Blutgefäße und feinste Schleimhautveränderungen lassen sich so darstellen. Selbst die Frage, „in welchem Licht" eine Veränderung erscheint, wird neu beantwortet. Auf Knopfdruck kann die Wellenlänge des Lichtes verändert werden, so dass der Arzt kleinste Gefäßveränderungen der Schleimhaut erkennen kann, die sonst unsichtbar blieben. Diese Technik hilft z. B. gutartige von bösartigen Läsionen zu unterscheiden. „Unsere Patienten können sicher sein, dass sie im Mittelpunkt stehen. Sie können aber auch sicher sein, dass wir sie mit der bestmöglichen Endoskopietechnik untersuchen, die wir ihnen heutzutage anbieten können" so Dr. Zebski, leitender Oberarzt der Endoskopieabteilung.

19.11.2008 | Qualität durch Ausbildung

Die Ärztekammer Bremen (Bezirksstelle Bremerhaven) zeichnet das Engagement des KBR bei der Ausbildung zur Arzthelferin/Medizinischen Fachangestellten aus und bedankt sich gleichzeitig für die geleistete Arbeit. 

„Klinikum Bremerhaven Reinkenheide sichert Qualität durch Ausbildung", so lautet der Text der Urkunde, die durch die Ärztekammer verliehen wurde.

13.11.2008 | Qualitätssiegel für Magen-Darm-Ärzte

Reinkenheide bleibt Vorreiter im Management von Magen- und Darmspiegelungen 

Messbare Qualität
Qualität bei der Durchführung von endoskopischen Untersuchungen ist keine Sache des Gefühls; Qualität ist messbar: Zum siebten Mal in Folge hat das KBR ein Zertifikat für geprüfte Qualität in der Patientenversorgung von dem Fachverband der Magen- und Darmärzte und der Norddeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie erhalten. 

Zertifizierung seit 2001
2001 hat sich Herr Prof. Dr. Kurtz mit seiner Abteilung für Endoskopie am KBR als erstes Krankenhaus in der Region dieser Prüfung gestellt. Das neu formierte Team, das von dem Oberarzt Dr. Zebski und der Endoskopieschwester Frau Döscher geleitet wird, hat sich nun erfolgreich rezertifizieren lassen. „Die Zertifizierung bringt für die Patienten mehr Sicherheit für die bestmögliche Behandlung. Wir wollen unsere Qualität nicht behaupten, sondern beweisen, damit die Endoskopie in Reinkenheide weiter ihre Vorreiterrolle in der Qualitätssicherung behält", so Dr. Zebski.

Was wird geprüft?
Die Zertifizierung erfolgt nicht „am grünen Tisch"; ein Professor der Gastroenterologie, sowie ein auf Qualitätssicherung spezialisierter Facharzt für Innere Medizin, prüfen in der Klinik während der laufenden Untersuchungen, ob alles aus der Sicht des Patienten optimal läuft. Die erforderlichen Mindestmengen erfüllt das Klinikum Bremerhaven Reinkenheide mit 1.800 Magen- und 900 Darmspiegelungen pro Jahr leicht. Des Weiteren stehen auch die die Ausstattung und Wartung der Geräte, die Fort- und Weiterbildung von Ärzten und Schwestern sowie das Notfallmanagement auf dem Prüfstand. Nur so kann nach Überzeugung der Gastroenterologen am Klinikum die Qualitätssicherung als unverzichtbares Kriterium verantwortlicher Medizin erfolgen.

04.11.2008 | Bremerhaven sehr beliebt bei Medizinstudenten

Bundesweit belegt das Klinikum Bremerhaven Reinkenheide den vierten Platz bei der Beurteilung des Praktischen Jahres durch Medizinstudenten.

Als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Göttingen bildet das Klinikum Bremerhaven Reinkenheide Medizinstudenten auf ihrem Weg zum approbierten Arzt aus. Auf diesem Weg müssen die Studenten - im letzten Jahr ihres Studiums - ein sogenanntes Praktisches Jahr (PJ) absolvieren. Das PJ ist in drei Tertiale mit jeweils 16 Wochen gegliedert, die an der Heimat-Universität, einem angeschlossenen Lehrkrankenhaus, auf Eigeninitiative auch im Ausland oder einer anderen inländischen Universität abgeleistet werden können. Im PJ sollen die Studenten vor dem Examen den letzten „Schliff" für den Eintritt in das Berufsleben bekommen.

Damit die Studenten eine für sie ideale Klinik finden können, wurde mit Unterstützung der Universität Hamburg im Internet eine Plattform zur Bewertung der verschiedenen Kliniken geschaffen. In der Rangliste auf der Seite www.pj-ranking.de sind namhafte Universitätskliniken, wie z.B. das UKE in Hamburg, vertreten; um so höher einzuschätzen ist es, dass Bremerhaven als Ausbildungsort für angehende Mediziner hier den vierten Platz belegt.

Zurückzuführen ist dieser Spitzenplatz vor allem auf die intensive Betreuung der Studenten. Thomas Aydin, Medizinstudent aus Göttingen und zurzeit am Klinikum tätig, betont denn auch: „Besonders gut gefällt mir, dass es in jeder Abteilung einen direkten Ansprechpartner gibt." Jan Hoppe, ebenfalls Medizinstudent aus Göttingen, stellt erfreut fest: „Als Student ist man hier gern gesehen. Die Mitarbeiter der einzelnen Abteilungen nehmen sich viel Zeit für die PJler - sogar die Chefärzte. Die vier Häuser, die ich bisher kennen gelernt habe, waren nicht so engagiert." Andere Studenten äußern sich positiv über die gute Stimmung am Klinikum Bremerhaven Reinkenheide. Neben der beaufsichtigten Teilnahme an der Krankenversorgung, die circa 2/3 der täglichen Arbeitszeit ausmacht, nehmen die Studenten an Fallbesprechungen teil. Wöchentlich finden zwei Fortbildungsveranstaltungen statt. Außerdem wird den Studenten Zeit zum Selbststudium eingeräumt. Mitverantwortlich für die Attraktivität Bremerhavens sind auch die zahlreichen maritimen Freizeitaktivitäten, die zentral vom Klinikum aus geplant werden.

29.10.2008 | Spanier, Dänen und Australier bilden sich am KBR fort

Am 28. Oktober fand in der Krankenpflegeschule des KBR eine Fortbildungsveranstaltung der Neurologischen Klinik zum Gebrauch von tragbaren L-Dopa Pumpen zur Behandlung von Parkinson-Patienten statt. Mit dem Dopamin-Vorläufer L-Dopa lässt sich Parkinson relativ gut behandeln. 

Diese Veranstaltung fand zum ersten Mal in 2006 statt und wird seitdem kontinuierlich 4- bis 5-mal pro Jahr wiederholt. Bisher haben immer zwischen 15 und 20 Neurologen und Parkinson-Schwestern aus der ganzen Welt an der Veranstaltung teilgenommen. Dieses Mal waren Teilnehmer aus Spanien, Dänemark und Australien anwesend.

Unterstützt wird die Veranstaltung von der schwedischen Universität in Uppsala (University of Uppsala and Solvay Pharmaceuticals).

23.10.2008 | Neuer Linearbeschleuniger am KBR

Der Einbau des neuen Linearbeschleunigers der Strahlentherapie läuft nach Plan. Bereits im September wurde mit dem Ausbau des alten Linearbeschleunigers sowie den Vorarbeiten für den Einbau des neuen Beschleunigers bekommen. Hierzu gehörte vor allem das Verlegen verschiedener Anschlüsse, z.B. für die Kühlung. Das Foto gibt einen Eindruck davon, wie viele Kabel verlegt werden mussten. Den einwöchigen Einbau haben Techniker von Siemens vorgenommen.

Zurzeit läuft die Kalibrierung, die ebenfalls durch mehrere Mitarbeiter von Siemens durchgeführt und durch einen lokalen Physiker unterstützt wird.

Im Zuge des Einbaus ist eine neue Kühlanlage installiert worden. Der alte Linearbeschleuniger ist noch mit Trinkwasser gekühlt worden. Die Kosten für die neue Kühlanlage amortisieren sich schon nach zwei Jahren durch die Einsparung an Trinkwasser - eine Win-win-Situation für die Umwelt und für das KBR.

Anfang des kommenden Jahres wird dann ein weiterer, größerer Linearbeschleuniger eingebaut werden.

20.10.2008 | Umbauarbeiten der zentralen Sterilisation gehen gut voran

Die Umbauarbeiten für die zentrale Sterilisation am KBR, die vor circa 3 Monaten begonnen haben, gehen gut voran. Zurzeit werden die Dampfsterilisatoren und die Instrumentenwaschmaschinen angeschlossen. Ende 2008 sollen die Umbaumaßnahmen abgeschlossen sein. Das Foto zeigt den Fortgang beim Einbau der Dampfsterilisatoren.

17.10.2008 | Gelungene Präsentation des Klinikum Reinkenheide auf der "PJ-Messe" in Göttingen

Neben anderen Lehrkrankenhäusern der Universität Göttingen hat sich auch das Klinikum Reinkenheide präsentiert. Das Interesse der angehenden PJ-Studenten/innen war groß. Unsere derzeitigen PJ-Studenten/innen haben die Fragen ihrer ehemaligen Kommilitonen geduldig kompetent und ausführlich beantwortet. Wir hoffen, dass wieder viele angehende Ärzte im nächsten Jahr zum abschließenden PJ und Beendigung ihrer Ausbildung in unsere Klinik kommen. 

17.10.2008 | Abschlussgespräch im Rahmen des Audits der Psychiatrischen Klinik

Im Rahmen des Audits der Psychiatrischen Klinik hat heute eine Vollsammlung im großen Konferenzraum des KBR stattgefunden. Teilgenommen haben zahlreiche Mitarbeiter der Psychiatrischen Klinik, die Auditoren (siehe Beitrag vom 16. Oktober 2008) und Vertreter der Geschäftsführung. Diese Vollsammlung bildete den Rahmen, um die Ergebnisse des Audits vorzustellen.

Nachdem die verschiedenen Auditoren ihre Ergebnisse und Eindrücke von der zweitätigen Besichtigung vorgestellt hatten, wurde allen Beteiligten die Gelegenheit gegeben, hierzu Stellung zu nehmen. In einer angenehmen und offenen Atmosphäre wurden verschiedene Verbesserungsmöglichkeiten thematisiert, die es nun gilt umzusetzen.

Den Auditoren gebührt Dank dafür, dass sie uns die Möglichkeit gegeben haben, von ihren Erfahrungsschatz zu profitieren.

16.10.2008 | Audit der Psychiatrischen Klinik

Am 16. und 17. Oktober 2008 findet in der Psychiatrischen Klinik ein Audit zur inhaltlichen und baulichen Weiterentwicklung der Klinik statt. Die Auditoren sind: Herr Prof. Driessen, Herr Dr. Heißler, Frau Krause, Herr Prof. Kruckenberg, Herr Dr. Küthmann, Frau Mucha, Frau Prof. Mühlich, Herr Prof. Mühlich und Herr Schuster.

08.10.2008 | Eigene Kollektion (Caps und T-Shirts) des KBR

Das KBR verfügt seit Kurzem über eine Kollektion für Frauen und Männer bestehend aus T-Shirts und Caps. Bei den T-Shirts handelt es sich um atmungsaktive Funktionsshirts. In der Produktbeschreibung heißt es: „Dieses Funktionsshirt speichert Feuchtigkeit nicht wie Baumwolle in der Faser selbst, sondern die Feuchtigkeit wird nach außen abgeleitet, d.h. sie sind atmungsaktiv, geruchs- und bakterienhemmend. Nach zahlreichen Wäschen verlieren sie nichts von ihren Eigenschaften.“

 

Die Damen-Shirts sind in den Größen S, M und L vorhanden. Für Männer gibt es die Größen M, L und XL. Es muss angemerkt werden, dass die T-Shirts für Frauen etwas kleiner ausfallen, wohingegen die T-Shirts für Männer eher großzügig geschnitten sind. Bei den Caps gibt es keine verschiedenen Größen. Diese können je nach Kopfumfang eingestellt werden.

 

Die T-Shirts kosten pro Stück 36 Euro und die Caps 9,95 Euro. In der Cafeteria des KBR ist die „Kollektion“ ausgestellt und kann dort erworben werden. 

01.10.2008 | Auditierung des Brustzentrums erfolgreich abgeschlossen

Vom 29. September bis zum 1. Oktober 2008 hat eine umfassende Qualitätsauditierung des Brustzentrums am Klinikum Bremerhaven Reinkenheide nach DIN ISO 9001 stattgefunden. Der Auditor, Herr Dr. Hein, hat alle Abteilungen und Funktionsbereiche, die mit dem Brustzentrum zusammenarbeiten, auditiert. Hierzu gehören z.B. die Apotheke, die Radiologie, die Strahlentherapie und der Einkauf.

Nach drei Tagen der Begehung und Befragung der Mitarbeiter des Brustzentrums und aller Unterstützungsbereiche empfiehlt Herr Dr. Hein die Erteilung des Zertifikates, dessen Übergabe zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen wird. Dank gebührt allen Beteiligten der Kern- und Unterstützungsbereiche des Brustzentrums, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.

 

09.09.2008 | Gesundheitsmesse 2008 war ein Erfolg

Am 6. und 7. September hat sich das Klinikum Bremerhaven Reinkenheide auf der Gesundheitsmesse in der Stadthalle präsentiert. Nach Aussage der Kollegen, die auch in den letzten Jahren an der Messe teilgenommen haben, hat sich die Anzahl der Besucher der Messe gesteigert. Dennoch würde man sich eine noch größere Resonanz wünschen. Wenn nicht am 6. September parallel zu der Gesundheitsmesse der Neurologen Tag stattgefunden hätte, wäre die Resonanz wahrscheinlich größer gewesen. Alles in allem kann man aber von einem Erfolg sprechen.

 

Die Stimmung auf dem Stand war jedenfalls hervorragend. Zur Begrüßung haben alle Besucher eine Rose vom Klinikum erhalten, worüber die meisten sich sehr gefreut haben. Anschließend bestand die Möglichkeit Fragen an die verschiedenen Ärzte zu stellen, eine Ultraschalluntersuchung vornehmen zu lassen, seinen Blutdruck messen zu lassen, einige therapeutische Geräte unter Anleitung der Kollegen der Physiotherapie auszuprobieren und vieles andere mehr zu erleben. Einige Besucher genossen es einfach, einen Kaffee am Stand zu trinken und sich einen der verschiedenen Filme über unser Haus anzusehen.

 

Besonderer Dank gebührt allen beteiligten Kliniken und Instituten, der Küche, der Technik und der Wirtschaftsabteilung sowie allen Kollegen und Kolleginnen die bis in den späten Abend hinein den Stand am Sonntag wieder abgebaut haben.

 

01.08.2008 | Chinesische Delegation im Klinikum Bremerhaven eingetroffen

Mit großer Neugier und guter Laune ist heute Vormittag die chinesische Delegation am Klinikum Bremerhaven eingetroffen. Die offizielle Begrüßung fand im großen Konferenzraum durch die Geschäftsführung statt. Hier wurde das Klinikum Bremerhaven mit einer prunkvollen chinesischen Vase, die allen Mitarbeiter des Klinikums Glück bringen soll, beschränkt. Im Anschluss präsentierte Herr Richter der Delegation die Zukunftspläne des Klinikums Bremerhaven. In der folgenden Diskussion zeigten die Chinesen sich sehr interessiert an den Strukturmerkmalen des deutschen Gesundheitswesens.

Besonders interessiert zeigten sich die Vertreter des Shenzhen People´s Hospitals auf dem Rundgang durch das Haus. Die Mehrzahl der Fragen bezog sich auf die apparative Ausstattung, die personelle Besetzung und die Patientenzahlen der besuchten Abteilungen.

Nach dem Essen in der Cafeteria – von dem die Chinesen sehr angetan waren – ist die Delegation zu einer kleinen Deutschland-Tour an den Rhein und später nach Hamburg aufgebrochen. Am Samstag – rechtzeitig zur Lütten Sail – werden dann alle zurück in Bremerhaven erwartet.

Klinikum Bremerhaven - Ankunft der Chinesischen Delegation

01.07.2008 | Zweitgrößte Neurologentagung in Deutschland

Nach 2004 und 2006 hat am 6. September zum dritten Mal der Neurologentag im Columbusbahnhof in Bremerhaven stattgefunden. Es handelte sich um eine Veranstaltung sowohl für Ärzte als auch für Patienten und Angehörige. Mit 80 Ärzten und insgesamt circa 600 Besuchern war dies die zweitgrößte Neurologentagung in Deutschland. Zu den Vortragenden gehörte die Forschungselite aus dem gesamten Bundesgebiet. Sie referierten zu Themen der Diagnostik, Therapie und Forschungsstand von Parkinson, Multiple Sklerose (MS) und anderen neurologischen Erkrankungen. Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Podiumsdiskussion über das Für und Wider der Nutzung von Antidementiva bei Parkinson und MS an der Prof. Dodel (Universität Marburg) und Prof. Mühlbauer aus Bremen teilnahmen.
 
Organisiert wurde der Neurologentag von der Patientenorganisation für MS und PD (Herr Bange) und dem Klinikum Bremerhaven Reinkenheide (Herr Prof. Odin)

Klinikum Bremerhaven - Neurologentag