Neue Auszubildende am Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide

Am Klinikum startete am 1. August ein neuer Ausbildungskurs zum/r Gesundheits- und Krankenpfleger/in. Insgesamt 18 neue Auszubildenden beginnen ab August am Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in. Die neuen Auszubildenden kommen aus Bremerhaven, Bremen und Umgebung und wurden am 7.8.17 durch die Schulleitung und die Pflegedirektion gemeinsam als neue Mitarbeiter am Klinikum begrüßt. Zur Einführungsveranstaltung anwesend waren die Mitarbeiter der Pflegeschule, die zentralen Praxisanleiter und die Anleiter der Stationen und Stationsleitungen.

Die kommenden Jahre würden anstrengend werden, prophezeite Pflegedirektor Witiko Nickel, aber man solle sie wie ein Investment betrachten. „Das Klinikum investiert Zeit in Sie, Sie investieren Ihre Zeit in das Klinikum – und nach drei Jahren treffen wir uns zur Ausschüttung der „Sonderdividende“ wieder, wenn es darum geht neue, sehr gut ausgebildete Pflegefachkräfte am Klinikum anzustellen.“ so Nickel. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die Ausbildung zur Fachkräftesicherung ein wesentlicher Erfolgsfaktor des KBRs ist. Die besondere Situation am Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide hob die Schulleitung Frau Bettina Flach hervor. „Wir werden Sie fordern und fördern, und wir gehen auch davon aus, dass Sie uns fordern und fördern werden.“ so Bettina Flach. „Ein Ausbildungskrankenhaus zu sein bedeutet, sich kontinuierlich im Austausch zu befinden, im Dialog und in der inhaltliches Diskussion zu sein wenn es um die Integration von neuem Wissen geht.“ Sie gab weiterführend einen Ausblick auf die sich ändernde  gesetzliche Situation in der Krankenpflege. Mit dem neuen Pflegeberufereformgesetz werde sich für die Auszubildenden noch nichts verändern, aber bereits jetzt werden an der Krankenpflegeschule die ersten Weichen für die Zukunft gestellt. Das Pflegeberufereformgesetzes ermöglicht zukünftig der generalistisch ausgebildeten Pflegefachkraft einen Bezug auf die Alten-, Kinder- oder Gesundheits- und Krankenpflege in Krankenhaus. Das Pflegeberufereformgesetz tritt 2020 in Kraft.

Die kommenden drei Jahre werden die Auszubildenden im Wechsel im theoretischen Unterricht in der Krankenpflegeschule lernen und im praktischen Einsatz auf den Stationen das Erlernte anwenden.  Dabei werden sie von den Anleitern auf den Stationen, den Lehrer/innen und den zentralen Praxisanleiter/innen unterstützt. Die Einsätze führen die Auszubildenden auf die bettenführenden Stationen verschiedener Fachklinika im KBR sowie in den Operationsdienst, auf die Intensivstation und in die Notfallambulanz. Zusätzliche Einsätze in der ambulanten Pflege und Altenheimprojekte geben einen Rundum-Blick in der Pflegelandschaft und komplettieren die praktische Ausbildung.

Meldung vom: 18.08.2017