Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe

Ansprechpartner

Prof. Dr. med. Wolfgang Friedmann, Dr. med. Thomas Paradowski und Herr Jens Fehr
Fachärzte für Gynäkologie und Geburtshilfe

MVZ@klinikum-bremerhaven.de


Anmeldung

0471 299-3631

0471 299-3839

Leistungsspektrum

allgemein
  • Ambulante Operationen
    (mit einer Überweisung durch Hausgynäkologen oder Hausarzt)
  • Kontrolle nach Mamma-Carcinom (Tumor der Brust)
  • Spezialuntersuchungen / Behandlung bei Verdacht auf Mamma-Carcinom (Tumor der Brust) oder Ovarialtumor (Tumor am Eierstock)
    • Punktionen
    • Probe-Exzision
    • Stanzbiopsie
    • Sonographie (Brustdrüsen oder Unterleib)
    • Zweitmeinungsuntersuchungen
  • spezielle Untersuchungen während der Schwangerschaft
    (mit einer Überweisung durch ihren Hausgynäkologen)
    • Doppleruntersuchungen
    • Feindiagnostik / Pränataldiagnostik
    • Amniozentese = Fruchtwasseruntersuchung
Onkologische Patientinnen

Wir betreuen Sie fürsorglich im Rahmen des Nachsorgeprogrammes und arbeiten hier Hand in Hand mit anderen Fachabteilungen im Klinikum und allen Praxen in der Umgebung. Wir sorgen für eine schnelle Diagnosestellung und darauffolgende Behandlungen.

Chemotherapie

Die Chemotherapien bei gynäkologischen Krebserkrankungen (insbesondere Brust- und Eierstockkrebs) erfolgen in der Regel komplett ambulant über das MVZ. Sie werden durch ein erfahrenes Ärzte- und Schwesternteam betreut.

Neben Standardtherapien werden Sie, als Patientin mit gynäkologischer Krebserkrankung, zur Teilnahme an Studien motiviert. Dadurch haben Sie häufig als erste die Chance, neue Therapieansätze zu erfahren. Grundsätzlich richtet sich die Chemotherapie nach dem Erkrankungsstadium. Dabei lassen sich ein kurativer und ein palliativer Therapieansatz unterscheiden. Handelt es sich um ein frühes Erkrankungsstadium, wird im Allgemeinen versucht, die Heilungsrate mit der Chemotherapie zu verbessern. Häufig wird eine solche Therapie unterstützend und vorbeugend durchgeführt. Ziel der vorbeugenden Chemotherapie ist die völlige Beseitigung von Mikrometastasen.

Wird die Chemotherapie im Rahmen des Behandlungskonzeptes zeitlich an den Anfang gesetzt, spricht man von einer primären oder präoperativen Chemotherapie. Dadurch soll die Größe des Primärtumors reduziert werden, damit eine Operation besser bzw. überhaupt möglich wird. Der Chemotherapie muss immer eine histologische Sicherung der Diagnose vorausgehen. Etabliert hat sich dieses Vorgehen vor allem bei Tumoren mit höherer Aggressivität (bei sog. triple-negativen oder HER-2-positiven Tumoren) oder bei lokal fortgeschrittenen Karzinomen zur Erreichung einer besseren Operabilität.

Die Chemotherapie nach einer erfolgten Operation hat zum Ziel, eventuell noch im Körper verstreut vorkommende einzelne Tumorzellen zu beseitigen und damit die Aussichten auf eine komplette Heilung deutlich zu verbessern.

Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium ist das primäre Therapieziel die Erhaltung oder Wiederherstellung der Lebensqualität. Die Abschätzung der Bedürftigkeit einer Behandlung richtet sich vor allem nach dem primären Krankheitsstadium und den vorherrschenden Symptomen. In der palliativen Situation wird sich hingegen nach der individuellen Verbesserung der Krankheitssymptome gerichtet.

Die Monotherapie ist heute vielfach durch Kombinations- oder Polychemotherapien abgelöst worden. Diese haben sich als stärker wirksam und auch als relativ verträglich erwiesen. Monotherapien haben jedoch noch insbesondere bei älteren Patientinnen eine hohe Bedeutung.

Das Prinzip einer Polychemotherapie besteht darin, mehrere Substanzen mit erwiesener guter Wirksamkeit in der Monotherapie, die in verschiedenen Phasen des Zellzyklus eingreifen, sinnvoll miteinander zu kombinieren.

Heute wird überwiegend die intravenöse Verabreichung der Zytostatika in Form einer Stoßtherapie (d.h. Infusionsdauer maximal einige Stunden) durchgeführt. Empfehlenswert ist für diese Art der Chemotherapie, aber auch für die Chemotherapie-Patientinnen im Allgemeinen die Implantation eines Port-Systems zur Vermeidung der oft schmerzhaften Punktion peripherer Venen und zur Minimierung des Risikos einer Gewebeschädigung durch ein Paravasat. Das Port-System ist eine Kunststoffkammer mit Venenkatheter, die im Rahmen einer ambulanten Operation in kurzer Vollnarkose durch die Kollegen der Gefäßchirurgie implantiert werden kann.

Ambulante Operationen

Auf Überweisung durch den Hausarzt oder den niedergelassenen Gynäkologen führen wir in unserem ambulanten Operationszentrum ambulante Eingriffe in kurzer Vollnarkose durch. Dies umfasst insbesondere kleine ambulante Eingriffe an den Schamlippen oder in der Scheide / Ausschabungen / Gebärmutterspiegelungen oder Konisationen.

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Ihr Besuch bei uns

Bei uns sind Sie gut aufgehoben: Wir nehmen uns für Sie die Zeit, die Sie brauchen. Lassen Sie sich zum Termin gerne von einem oder einer Angehörigen begleiten.

ACHTUNG: Es gelten derzeit die bekannten Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Im gesamten Gebäude herrscht Maskenpflicht (nur medizinische Masken oder FFP2-Masken).

Termine

Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter 0471 299-3631.

Unsere Sprechzeiten für unser allgemeines Leistungsspektrum sind:

Montag 13:00 - 15:00 16:00 - 18:00
Dienstag 13:00 - 15:00 16:00 - 18:00
Mittwoch 13:00 - 15:00  
und nach Vereinbarung

OP-Vorbereitungssprechstunden:

Dienstag 11:00 - 15:00  
Donnerstag 12:30 - 15:30  

Medikamentöse Tumortherapie:

Mo - Fr 08:00 - 13:00  

 

Wegbeschreibung

Sie finden unsere Praxis im Ärztehaus am Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide.

Wenn Sie das Ärztehaus betreten, an der Bäckerei Engelbrecht vorbei dem Gang geradeaus folgen und die kurze Treppe nach unten nehmen, gelangen Sie geradeaus zur Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe. Der Zugang ist auch barrierefrei über Fahrstuhl möglich; der Fahrstuhl befindet sich rechts von den Treppen.

Bitte mitbringen

Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin bei uns folgendes mit:

  • Versichertenkarte
  • Überweisung
  • ggf. Vorbefunde / Röntgenbilder